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Sturzpech von Armstrong - was steckt wirklich dahinter?

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Sturzpech von Armstrong - was steckt wirklich dahinter?

17.07.2010, 16:56 Uhr | t-online, t-online.de

. Lance Armstrong wird vom Sturzpech verfolgt. (Foto: Roth)

Lance Armstrong wird vom Sturzpech verfolgt. (Foto: Roth)

Pleiten, Pech und Pannen – was ist bloß mit Lance Armstrong los? Der US-Boy ist auf der 13. Etappe der Tour de France (die 13. Etappe zum Nachlesen im Live-Ticker) schon wieder gestürzt. Das Rennen war noch gar nicht gestartet, als Armstrong in der neutralen Zone stürzte. Der 38-Jährige rappelte sich aber schnell wieder auf und setzte das Rennen fort. Armstrong, das haben schon die vergangenen Etappen gezeigt, ist einfach nicht mehr der Alte (die Gesamtwertung im Überblick).

Bereits auf den Kopfsteinpflastern in den Ardennen zu Beginn der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt war er gestürzt. Den absoluten Tiefpunkt erlebte der einstige Tourminator auf der zweiten Alpenetappe, als er gleich dreimal auf den Asphalt knallte.

"Ich muss das jetzt akzeptieren"

Mit blutendem Knie, geprellter Hüfte und ordentlich Zeitverlust schleppte sich der Amerikaner bei der Bergankunft in Morzine-Avoriaz ins Ziel. "Ich weiß auch nicht, was los ist. Früher bin ich immer von Stürzen verschont geblieben. Ich kann es nicht ändern, ich muss das jetzt akzeptieren", sagte der 38-Jährige nach seiner Sturzserie.

Über stürzende Fahrer lustig gemacht

Tatsächlich konnte Armstrong zu seinen Glanzzeiten zwischen 1999 und 2005, als er siebenmal die Tour gewann, Unfälle weitgehend vermeiden. Armstrong hatte sich nach seinem Rücktritt aus dem Profiradsport sogar genüsslich über Fahrer lustig gemacht, die besonders häufig hinfielen.

Die Schlinge zieht sich langsam zu

Nun ist Armstrong auf dem Boden der Tatsachen angekommen – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Texaner – so scheint es – ist bei seiner zweiten Tour nach seinem Comeback im vergangenen Jahr nicht voll bei der Sache. Zum einen ist das Alter nicht spurlos an ihm vorbeigegangen. Zum anderen belasten ihn die brisanten Aussagen seines Ex-Teamkollgen Floyd Landis über Dopingpraktiken im US-Postal-Team und die Ermittlungen in den USA mehr, als er zugeben will. Armstrong merkt: Die Schlinge zieht sich langsam aber sicher zu.

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