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Tour de France: Andy Schleck verteidigt Gelbes Trikot

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Schleck verteidigt Gelbes Trikot

18.07.2010, 18:10 Uhr | t-online.de, dpa, sid, sid, dpa, t-online.de

Tour de France: Andy Schleck verteidigt Gelbes Trikot. Das erste Duell der beiden Top-Favoriten in den Pyrenäen endet in einer Pattsituation. (Foto: Reuters)

Das erste Duell der beiden Top-Favoriten in den Pyrenäen endet in einer Pattsituation. (Foto: Reuters)

Die erste Pyrenäen-Etappe bei der diesjährigen Tour de France hat noch keine Vorentscheidung im Kampf um das Gelbe Trikot gebracht. Im Schlussanstieg hinauf zur Skistation Ax 3 Domaines konnte Andy Schleck die Attacken von Alberto Contador abwehren. Am Ende fuhren beide gemeinsam übers Ziel und belegten Platz vier und sieben - die große Klettershow blieb dabei aus. (Die besten Bilder des Tages in unserer Fotoshow)

Den Tagessieg nach 184,5 Kilometern holte sich der Franzose Christophe Riblon vor dem Russen Denis Mentschow und dem Spanier Samuel Sanchez (Etappenergebnis im Überblick).

Privatduell zweier Weltklassefahrer - Armstrong schwächelt wieder

Erst vier Kilometer vor dem Ziel zündete Contador ein erstes Feuerwerk, doch Schleck folgte scheinbar mühelos. Der junge Luxemburger konzentrierte sich ungeachtet der anderen Konkurrenten einzig und allein auf das Hinterrad von Contador. Den Zehntausenden Fans am Schlussanstieg bot sich das skurrile Bild eines Privatduells zweier Weltklasse-Fahrer. In der Gesamtwertung liegt Schleck weiterhin 31 Sekunden vor Contador. Olympiasieger Sanchez hat den Rückstand etwas verkürzt und liegt 2:31 Minuten hinter Schleck auf Platz drei. (Gesamtergebnis im Überblick). Lance Armstrong verlor nach seiner Schlappe in den Alpen auch im Grenzgebirge zwischen Frankreich und Spanien mehrere Minuten auf den Tagessieger.

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Contador: "Der Tourmalet wird sehr wichtig sein"

"Ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Ich wollte nicht attackieren, um dann in einen Gegenangriff zu laufen", sagte Schleck. "Den Fehler habe ich schon einmal gemacht. Ich denke, Alberto wird nicht glücklich sein. Contador hatte sich den tag sicher anders vorgestellt und wollte den Äußerungen seines Rivalen nicht widersprechen. "Wir haben alles kontrolliert. Das war ein Kampf zwischen uns", sagte der Spanier. "Der Tourmalet wird jetzt sehr wichtig", meinte Contador mit Blick auf die Etappen am Dienstag und Donnerstag, wenn der Col du Tourmalet jeweils gemeistert werden muss.

Vor 100 Jahren erstmals in den Pyrenäen

Sehnsüchtig hatten die französischen Medien dem Auftakt zum Pyrenäen-Drama in vier Akten noch entgegen gefiebert. Für das Tour-Organ L'Equipe ist klar: "Die Pyrenäen entscheiden das Duell zwischen Contador und Schleck." Die Tour feiert in diesem Jahr ihr Pyrenäen-Jubiläum. Vor 100 Jahren hatte der Tross erstmals die Bergregion erklommen.

Gerdemann und Martin chancenlos

Zunächst schlug jedoch die Stunde der Ausreißer. Eine neunköpfige Gruppe suchte ihr Heil in der Flucht, ein Milram-Fahrer war erneut nicht dabei. Als der Vorsprung mehr als zehn Minuten betrug, übernahm Contadors Astana-Mannschaft bereits 50 Kilometer vor Beginn des Anstiegs zum Port de Pailheres - einen Berg der höchsten Kategorie - das Kommando. Unter dem Tempodiktat der Astana-Equipe fiel das Feld bereits am Beginn des Pailheres etwa 40 Kilometer vor dem Ziel auseinander, auch Linus Gerdemann und Tony Martin verloren früh den Anschluss.

Riblon: "Ich könnte die ganze Welt umarmen"

19 Kilometer vor dem Ziel platzierte Riblon aus der Spitzengruppe heraus seine erfolgreiche Attacke, mit der er für den vierten französischen Tagessieg bei dieser Tour sorgte. "Ich habe so lange auf solch einen Erfolg gewartet. Jetzt bin ich einfach nur wahnsinnig glücklich und könnte die ganze Welt umarmen", sagte Riblon.

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