Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Doping-Skandal: Armstrong attackiert LeMond

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Armstrong attackiert LeMond

19.07.2010, 16:23 Uhr | t-online.de, sid, sid, t-online.de

Doping-Skandal: Armstrong attackiert LeMond.  Lance Armstrong setzt nach der Verbalattacke von Greg LeMond zum Rundumschlag an. (Foto: imag)

Lance Armstrong setzt nach der Verbalattacke von Greg LeMond zum Rundumschlag an. (Foto: imag)

Lance Armstrong und Greg LeMond haben ihre Schlammschlacht auf der großen Bühne der Tour de France fortgesetzt. Nun konterte der siebenmalige Tour de France-Sieger die schweren Anschuldigungen von Greg Lemond und beschuldigte seinen Landsmann zudem indirekt des Dopings. "Wir werden bei den Behörden die Möglichkeit haben, die Wahrheit zu sagen. Und Greg hat auch die Chance, die Wahrheit über 1989 zu sagen", sagte der 38-Jährige am Rande der 97. Tour de France. (Jetzt LIVE: Die 15. Etappe im t-online.de Live-Ticker).

Damit spielte Armstrong auf den zweiten der drei Tour-Siege LeMonds an, als dieser beim abschließenden Zeitfahren in Paris dem Franzosen Laurent Fignon 58 Sekunden abgeknöpft und mit nur acht Sekunden Vorsprung die Rundfahrt gewonnen hatte. Bislang galt immer der Einsatz eines Triathlon-Lenkers als Schlüssel zum Erfolg von LeMond, Armstrong hat freilich andere Hintergründe im Sinn. Die beiden Amerikaner sind seit 2001 verfeindet.

Schwere Anschuldigungen gegen Armstrong

Erst am Wochenende hatte LeMond in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung schwere Anschuldigungen gegen den Texaner erhoben. Armstrong habe versucht, Leute zu bestechen, die aussagen, dass LeMond Epo genommen hätte. Auch habe der RadioShack-Kapitän mindestens 500. 000 Euro an den Radsport-Weltverband gezahlt, offenbar um positive Dopingproben zu vertuschen.

Sportkolleg - Videos 
Graben oder Etappensieg?

Sprintlegende Wüst zeigt im Sportkolleg, wie man professionell in die Kurve geht. zum Video

"Ich hatte nie etwas zu verstecken"

"LeMond widmet sein Leben, mich anzugreifen. Er ist von dieser Idee besessen. Ich wünsche ihm viel Glück, aber ich habe keine Bedenken", ergänzte Armstrong: "Es gab zehn Jahre lang Untersuchungen aller Art. Ich hatte nie etwas zu verstecken." Zuvor hatte bereits Floyd Landis bei seinem Geständnis Mitte Mai schwere Doping-Anschuldigungen gegen Armstrong und weitere Mitglieder des US-Postal-Teams erhoben.

Doping an der Tagesordnung

Systematisches Doping sei an der Tagesordnung gewesen, für die Beschaffung der verbotenen Präparate seien sogar Rennräder veräußert worden. "Landis und ich haben sehr unterschiedliche Versionen. Aber seine verändert sich ständig", sprach Armstrong erneut die mangelnde Glaubwürdigkeit seines früheren Teamkollegen an.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal