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Tour de France: Showdown der Favoriten am Tourmalet

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Tour de France 2010  

Showdown in 2115 Meter Höhe

21.07.2010, 17:05 Uhr | dpa, t-online.de, dpa, t-online.de

Tour de France: Showdown der Favoriten am Tourmalet. Seite an Seite: Im Kampf um den Tour-Sieg kommt es für Andy Schleck (links) und Alberto Contador am Tourmalet darauf an, dass der eine den anderen abhängt. (Foto: Reuters)

Seite an Seite: Im Kampf um den Tour-Sieg kommt es für Andy Schleck (links) und Alberto Contador am Tourmalet darauf an, dass der eine den anderen abhängt. (Foto: Reuters)

Sie hatten sich lange belauert, dann kurz gezofft und am Ende wieder lieb - am berüchtigten Col du Tourmalet müssen Alberto Contador und Andy Schleck nun Farbe bekennen. Die 97. Tour de France lädt zum Showdown ins Hochgebirge ein, wo auf der 17. Etappe (ab 12 Uhr im t-online.de Live-Ticker) die wohl schwerste Bergankunft der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt ansteht.

"Wer am Tourmalet Gelb erobert, der trägt es auch in Paris", hatte Andy Schleck, der Herausforderer, schon vor der dreiwöchigen Schinderei in Frankreich prophezeit. Am zweiten Ruhetag meinte der zweitplatzierte Luxemburger: "Ich habe nur noch die eine Chance, und die ist am Tourmalet." Favorit auf den Spitzenplatz (die Gesamtwertung im Überblick) in Paris ist jedoch Titelverteidiger Contador. Der Spanier ist der deutlich bessere Zeitfahrer und kann folgenden Kampf gegen die Uhr von Bordeaux nach Pauillac weitere Zeit gutmachen.

Entscheidung am letzten Berg der Tour

Mit dem 2115 Meter hohen Col du Tourmalet steht der letzte Berg der "Grande Boucle" in diesem Jahr an. Die Höhenluft des Pyrenäen-Riesen, auf dem die Etappe diesmal endet, konnten die Rennfahrer bereits am Dienstag testen, als der legendäre Berg ein erstes Mal überquert wurde. Da waren Contador und Schleck noch nebeneinander unterwegs, Angriff Fehlanzeige. Beide schienen darauf bedacht, die Wogen nach einer umstrittenen Attacke des Spaniers am Vortag zu glätten. Diesmal ist die Situation eine andere. Die Vorentscheidung muss ganz einfach am letzten Berg der Tour fallen. (Fotoshow: Contador und Schleck am Ruhetag)

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Contador entschuldigt sich

Tour de France: Konkurrent Andy Schleck hatte einen Defekt, doch Contador überholte ihn. zum Video

Oder doch nicht? Zumindest der Spanier ist nach seinem Coup von der 15. Etappe, bei dem er Schleck das Gelbe Trikot nach dessen technischem Defekt entriss, in der komfortablen Situation, reagieren zu können. Acht Sekunden liegt Contador in der Gesamtwertung vor seinem Rivalen aus Luxemburg. Zudem hat er noch das Zeitfahren von Bordeaux am Samstag, bei dem Schleck wenig Chancen eingeräumt werden. Schon beim Prolog in Rotterdam über 8,9 Kilometer war Schleck 42 Sekunden langsamer.

Nur einer unterschätzt Schleck im Zeitfahren nicht

Der Herausforderer benötigt einen Vorsprung vor dem Kampf gegen die Uhr, darüber sind sich im Prinzip alle einig. Eine Minute, eineinhalb? Zuletzt schwankten die Vermutungen auch in Schlecks Team Saxo-Bank. Nur einer wollte das Luxemburger Leichtgewicht auch im Zeitfahren nicht unterschätzen: Alberto Contador. "Auch da kann er mir Probleme bereiten", gab der Spanier zu Protokoll und hörte sich dabei in erster Linie höflich an. Der Madrilene dürfte kaum daran glauben, dass ihm Schleck auf dem Weg nach Pauillac wirklich Schwierigkeiten machen könnte.

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