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Radsport: Sportliche Zukunft von Jens Voigt geklärt

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Voigt: "Der Schleier wird nach der Tour gelüftet"

24.07.2010, 16:58 Uhr | dpa, dpa

Radsport: Sportliche Zukunft von Jens Voigt geklärt. Bekommt vom Radsport nicht genug: Jens Voigt (Foto: imago)

Bekommt vom Radsport nicht genug: Jens Voigt (Foto: imago)

Die sportliche Zukunft des 38-jährigen Radprofis Jens Voigt ist geklärt. "Ich weiß Bescheid, aber der Schleier wird erst in der Woche nach der Tour gelüftet", sagte der Saxo-Bank-Fahrer nach dem Zeitfahren der 97. Tour de France in Pauillac. Er wolle noch mindestens ein Jahr weiterfahren, erklärte Voigt und schloss auch eine 14. Tour-Teilnahme nicht kategorisch aus: "Ich wäre der Letzte, zu verzichten, wenn sie mich im nächsten Jahr noch einmal fragen sollten."

Der in Berlin lebende Mecklenburger könnte vor einem Wechsel in das neue luxemburgische Radteam stehen, in dem ab der kommenden Saison die Schleck-Brüder und weitere Saxo-Bank-Profis fahren wollen. Auf die Frage, ob Voigt seine Karriere unter der Regie seines bisherigen Teamchefs Bjarne Riis beenden werde, erklärte er vieldeutig: "Dazu kann ich nichts sagen". Die neue Mannschaft in der Heimat des vermutlichen Tour-Zweiten Andy Schleck, die von der französischen Supermarktkette Auchan finanziert werden soll, wird vom ehemaligen Riis-Sprecher Brian Nygaard geleitet.

Voigt gilt trotz seines hohen Alters - im Tour-Peloton ist er nach dem Franzosen Christophe Moreau der Älteste - als loyaler Helfer mit enormen Fähigkeiten. Der Schleck-Helfer ist weiter im Rennen, obwohl ihn ein Rippenbruch oder eine Rippenprellung plagt. Die genaue Diagnose interessiere ihn nicht, weil er unnötige Röntgen-Aufnahmen vermeiden wolle.

WM-Verzicht steht fest

Voigt bekräftigte erneut seinen Verzicht auf die Weltmeisterschaften Ende September in Melbourne. "Ich glaube nicht, dass ich meine Form bis dahin halten kann. Ich glaube auch, meine Leidensfähigkeit ist aufgebraucht. Da sollen mal Jüngere und Hungrige fahren", sagte Voigt in Pauillac.

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