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Tour de France  

Armstrong stellt Fortsetzung seiner Karriere infrage

26.07.2010, 14:36 Uhr | sid, sid

Lance Armstrong stellt Fortsetzung seiner Karriere infrage. Lance Armstrongs Zukunft ist noch ungewiss. (Foto: imago)

Lance Armstrongs Zukunft ist noch ungewiss. (Foto: imago)

Nach einer für ihn sportlich desaströsen Tour de France zweifelt Lance Armstrong an der Fortsetzung seiner Karriere. "Ich habe noch nicht endgültig entschieden, was ich im nächsten Jahr mache", sagte der Texaner, der ursprünglich angekündigt hatte, auch 2011 im Sattel sitzen zu wollen - wenn auch nicht mehr in Europa. Seine letzte Tour de France hatte der 38-Jährige auf Platz 23 beendet. (Klicken sie durch: die Tour im Rückblick!)

Mit dem Ende der Tour ist für Armstrong auch die Saison vorbei. "Ich werde dieses Jahr nur noch bei Hobbyrennen fahren. Und in Austin seht ihr mich mit meinen Kindern auf dem Rad", sagte der siebenmalige Tour-Sieger: "Das Comeback 2.0 ist vorbei. Ich baue jetzt Sandburgen, bin bei meiner Familie und will sorgenfrei leben." Ganz ohne Wettkämpfe könne er aber auch nicht. Allerdings gebe es andere Sportarten wie beispielsweise Marathon, für die sich Armstrong persönliche Ziele setze. Außerdem will er an einem Triathlon teilnehmen. (Klicken Sie durch: die besonderen Momente der Tour!)

Nur geringe Chancen auf eine Zukunft in der Politik

In den USA erwarten Armstrong nun unangenehme Fragen von Ermittler Jeff Novitzky, der Vorwürfe des Betrugs und der Korruption gegen Armstrong und weitere Mitglieder der früheren Mannschaft US Postal untersucht. Ex-Teamkollege Floyd Landis hatte die Ermittlungen durch sein Geständnis ausgelöst. Am Freitag wird Armstrongs Intimfeind Greg LeMond vor einer Grand Jury aussagen. Armstrong gab zu, dass die Anschuldigungen von Landis seine Leistungen beeinflusst hätten. Es habe seine Tour zwar nicht ruiniert, aber gestört. "Er ist nur jemand, der die Leben von anderen zerstören will. Das ergibt keinen Sinn. Ich bereue nichts", sagte der RadioShack-Kapitän. Er werde mit dem stärksten Team gegen Landis antreten: "Wir werden alles sagen."

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Seine politischen Ambitionen spielte Ex-Weltmeister Armstrong herunter: "Man soll niemals nie sagen, aber die Chancen sind gering." Gerüchten zufolge wurde er in politischen Kreisen schon mehrfach als künftiger Gouverneur von Texas ins Spiel gebracht.

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