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Adriano Malorio "gewinnt" die Rote Laterne

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Tour de France 2010  

Ein Weltmeister "gewinnt" die Rote Laterne

27.07.2010, 10:25 Uhr | t-online.de, t-online.de

Adriano Malorio "gewinnt" die Rote Laterne. Auf ins Abenteuer: Adriano Malori beim Start der Tour in Rotterdam (Foto: imago)

Auf ins Abenteuer: Adriano Malori beim Start der Tour in Rotterdam (Foto: imago)

Kennen Sie Adriano Malori? Nein? Das könnte sich nun ändern: Der Italiener, immerhin Weltmeister im Einzelzeitfahren 2008 bei den U-23-Junioren, gewann einen besonderen "Titel" bei der 97.Tour de France: Er wurde Letzter des Gesamtklassements und holte die Rote Laterne.

Nach drei Wochen schweißtreibender Arbeit und 3642 Kilometern quer durch Frankreich belegte der Lampre-Profi mit 4:27 Stunden Rückstand auf Sieger Alberto Contador den 170. Platz. Der letzte Rang sieht aber nur auf den ersten Blick nach einer Schmach aus.

Viel Aufmerksamkeit für den Letzten

In Wirklichkeit ist die Rote Laterne heiß begehrt unter den Fahrern, die keine Chance im Gesamtklassement haben und nur Helferdienste für die Kapitäne verrichten müssen. Die Aufmerksamkeit ist ihnen gewiss, sie geraten – im Gegensatz zu Fahrern aus dem Mittelfeld – nie in Vergessenheit. Die Tour-Organisatoren beschenken den Letzten sogar mit einem kleinen Souvenir.

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Kampf um die Rote Laterne

Es gab Zeiten, da entbrannte im Peloton ein regelrechter Kampf um die Rote Laterne. Dabei kam es zu kuriosen Rennverläufen, bei den sich die Profis mit taktischem Geschick und Langsamkeit überboten. Vorletzter wurde diesmal übrigens Bert Grabsch. Der Deutsche war am Ende rund vier Minuten schneller als Malori.

Malori will weiter vorne landen

Malori hat es also geschafft, als Letzter der Tour de France 2010 in die Geschichtsbücher einzugehen. Doch dabei soll es nicht bleiben. Wie es heißt, verfolgt der 22-Jährige ehrgeizige Ziele: Im nächsten Jahr will er wesentlich weiter vorne landen. Dann vielleicht im Mittelfeld – ohne Aufmerksamkeit.

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