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Alberto Contador: "Ich bin völlig unschuldig"

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Contador: "Ich bin völlig unschuldig"

04.10.2010, 16:33 Uhr | dpa, t-online, t-online.de, dpa

Alberto Contador: "Ich bin völlig unschuldig". Alberto Contador steht derzeit wegen Doping-Verdachts unter Beschuss (Foto: imago)

Alberto Contador steht derzeit wegen Doping-Verdachts unter Beschuss (Foto: imago)

Dreister geht es fast nicht mehr: Erst hat Alberto Contador offenbar in einem faulen Kompromiss mit dem Weltverband UCI in der jüngsten Doping-Affäre eine Kurzzeitsperre ausgehandelt, nun will der Spanier diese aber nicht antreten. "Ich bin völlig unschuldig. Weshalb sollte ich da eine Sperre akzeptieren?", betonte der dreimalige Toursieger in einem Interview des spanischen Fernsehsenders "Antena 3".

Die Madrider Zeitung "El País" hatte spekuliert, die UCI könnte den Toursieger möglicherweise nur für drei Monate aus dem Verkehr ziehen. "In praktischer Hinsicht wäre eine kurzzeitige Sperre außerhalb der Saison für mich das Beste. Aber davon will ich nichts wissen", sagte Contador. "Ich habe keinen Grund, mich auf so etwas einzulassen."

Dreimonatige Sperre wäre ein Witz

Eine dreimonatige Sperre hätte für den Spanier kaum direkte Konsequenzen, da der 27-Jährige derzeit ohnehin Ferien macht. Contador war bei der Tour de France in geringen Mengen positiv auf das Kälbermastmittel Clenbuterol getestet worden. Der Spanier erklärte den Befund mit dem Genuss von verunreinigtem Rindfleisch.

Experten gehen von Blutdoping aus

Diese Version wird von Doping-Experten allerdings stark bezweifelt. In Contadors Dopingprobe waren auch Spuren von kunststoffähnlichen Resten gefunden haben, wie sie nach Bluttransfusionen häufig zu finden sind. Diese Rückstände, auch Weichmacher genannt, könnten demnach aus einem Plastikbeutel mit Eigenblut stammen. Dies wäre eine mögliche Erklärung für Contadors positiven Dopingbefund. Contador könnte demnach kurz vor der Dopingprobe Eigenblut reinfundiert worden sein, in dem sich noch geringe Spuren von Clenbuterol befanden.

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