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Tony Martin hat Zukunftssorgen

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Zukunftssorgen bei Tony Martin

25.06.2011, 11:56 Uhr | dapd

Tony Martin hat Zukunftssorgen. Sorgenvoller Blick: Tony Martin weiß derzeit nicht, wo sein Weg hingeht. (Foto: imago)

Sorgenvoller Blick: Tony Martin weiß derzeit nicht, wo sein Weg hingeht. (Foto: imago)

Die überraschende Niederlage gegen Bert Grabsch bei den deutschen Zeitfahrmeisterschaften hatte Tony Martin schnell verkraftet, die Nachrichten über die ungewisse Zukunft seines HTC-Teams nagen dagegen weiter an seinen Nerven. "Das ist schon belastend, solch eine Nachricht kurz vor der Tour zu bekommen. Schließlich ist es für mich der Höhepunkt der Saison", sagte der deutsche Hoffnungsträger für die anstehende Tour de France (2. bis 24. Juli).

Teambesitzer Bob Stapleton und Sportchef Rolf Aldag hatten zuvor bestätigt, dass der aktuelle Hauptsponsor HTC den Vertrag noch nicht verlängert hat und man Probleme habe, einen Nachfolger zu finden. Obwohl HTC das derzeit erfolgreichste Radteam der Welt ist, ist offenbar kein potenzieller Geldgeber für ein Engagement zu finden.

Hoffnung auf schnelle Entscheidung

Noch haben die HTC-Profis kein grünes Licht für Verhandlungen mit anderen Teams bekommen, doch die Uhr tickt. Bis zum zweiten Ruhetag der Tour (18. Juli) soll Klarheit herrschen. "Ich hoffe, dass es schnell zu einer Entscheidung kommt", sagte Martin.

Der 26-Jährige sieht sich in der Zwickmühle. Auf der einen Seite fühlt er sich wohl im Team von Aldag und verspürt ein hohes Maß an Loyalität. Auf der anderen Seite fehlt aktuell die Sicherheit, die ein junger Rennfahrer zumindest für die nahe Zukunft gern hätte.

"Es kommen schon Anfragen"

Dass das HTC-Team aktuell Probleme bei der Sponsorensuche hat, ist auch anderen Mannschaften nicht verborgen geblieben. "Es kommen schon Anfragen", sagte Martin, ohne konkreter zu werden. Sein Vertrag mit HTC läuft noch bis Ende 2012.

Gleiches gilt für den neuen Zeitfahrmeister Grabsch. Der 36-Jährige feierte seinen mit 59 Sekunden Vorsprung überlegenen Sieg bei den Titelkämpfen als Befreiungsschlag einer bisher wenig berauschenden Saison. Was seine Zukunft betrifft, so ist der Oldie realistisch: "Ich würde schon gern noch zwei Jahre fahren. Aber es wird in meinem Alter schwierig, ein gutes Team zu finden."

Gesucht: Zehn Millionen Euro pro Jahr

Martin und Grabsch eint zumindest der Optimismus, dass sich bei der Sponsorensuche noch etwas tut. Schließlich gilt der millionenschwere Unternehmer Stapleton als geschickt bei der Akquise von Sponsoren.

Sein eigenes Geld will Stapleton offenbar nicht mehr in großen Mengen in das Nachfolgeteam von T-Mobile pumpen. Ein neuer Hauptsponsor möge mindestens zehn Millionen Euro in die Kasse spülen und sich drei Jahre lang verpflichten.

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