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Tony Martin: "Ich mache mich jetzt nicht verrück

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Tony Martin: "Ich mache mich jetzt nicht verrückt"

01.07.2011, 19:06 Uhr | t-online.de

Hallo liebe Radsport-Fans,

Was war das heute im Etappen-Finale für ein Chaos: Ich musste bei den vielen Stürzen so einige brenzlige Situationen überstehen und bin einfach nur froh, dass ich auf dem Rad geblieben bin. Einmal hat es auch mich fast erwischt, als ich einem Knäuel aus Fahrern gerade noch ausweichen konnte. Allerdings musste ich dafür heftig in die Eisen gehen. Dabei hatte ich mir richtig viel Gummi vom Hinterreifen geschrubbt. Vorsichtshalber habe ich mir in einer kurzen Ruhephase des Rennens ein neues Rad geben lassen. Wer weiß, wofür das gut war.

Aber wir sind bei der Tour. Da geht es vor allem zu Beginn immer unglaublich hektisch zur Sache. Alle Teams wollen ihre Kapitäne nach vorne bringen. Außerdem hatten die Kursbauer sehr viele Verkehrsinseln in die Strecke eingebaut. Aber leider waren die nicht - wie sonst üblich - von Polizisten oder Streckenposten geschützt.

Keine ernsthaften Verletzungen im Team

Wir Fahrer haben uns dann immer untereinander angezeigt, wenn wieder so eine Insel oder ein Hindernis aufgetaucht ist. Aber im Finale hat man beide Hände am Lenker. Und dann knallt es eben. Zum Glück hat sich in unserem Team niemand ernsthaft verletzt. Nur Matthew Goss hat ein paar Schürfwunden abbekommen.

Einfach ein starkes Zeitfahren hinlegen

Jetzt bin ich erst einmal glücklich, dass ich heil durchgekommen und mit den Besten ins Ziel gekommen bin. Viel besser hätte der Tour-Auftakt auch nicht laufen können. Nun sagen alle: "Hey, du kannst morgen das Gelbe Trikot holen!" Aber ich sehe dem Mannschaftszeitfahren ganz gelassen entgegen. Klar, dass Gelbe ist mein Kindheitstraum. Aber ich mache mich da nicht verrückt. Es kann auch gut sein, dass Gilbert seine Führung ganz knapp verteidigt. Wir wollen morgen einfach ein starkes Zeitfahren hinlegen. Und dann schauen wir, was dabei rausspringt.

Drückt mir die Daumen,

Euer Tony

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