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Tour de France: Konkurrenz beeindruckt von Cadel Evans

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Konkurrenz zittert: Evans in bestechender Form

04.07.2011, 14:58 Uhr | sid

Tour de France: Konkurrenz beeindruckt von Cadel Evans. Gefürchtet bei der Konkurrenz: Cadel Evans (Foto: imago)

Gefürchtet bei der Konkurrenz: Cadel Evans (Foto: imago)

Cadel Evans waren die 23 brutalen Kilometer des Teamzeitfahrens in Les Essarts nicht anzumerken. Scherzend und verblüffend gelassen spulte der Australier sein Regenerationsprogramm auf dem Trainingsrad. Der 34-Jährige vom Team BMC Racing präsentiert sich bei der Tour de France nicht nur in bester Laune, sondern mit zwei zweiten Plätzen auf den ersten beiden Etappen auch in bestechender Form.

Evans hat das Gelbe Trikot in Reichweite und ist zu einem der Top-Favoriten der Frankreich-Rundfahrt avanciert. "Unser primäres Ziel war es, keine Zeit zu verlieren und vielleicht sogar etwas Boden gutzumachen. Dass wir hier vorne dabei waren und fast gewonnen haben, heißt schon etwas. Wir machen unsere Hausaufgaben und bleiben dran“, sagte Evans.

Evans spekuliert auf Gelb

Dranbleiben. Eine eher defensive Umschreibung für ein sehr offensives Ziel. Das heißt im Fall Evans zunächst die Übernahme des "Maillot Jaune". Am Dienstag, wenn das Feld den schweren Zielanstieg zur Mur-du-Bretagne zu bewältigen hat, soll der Sprung an die Spitze erfolgen. Die Konkurrenz zittert bereits. Spitzenreiter Thor Hushovd sagte: "Wenn Evans an der Mur-du-Bretagne antritt, wird es sehr schwer sein zu folgen."

Contador schon (fast) aus dem Rennen

Oder dranzubleiben. Drangeblieben an Evans und der Spitze ist der als Top-Favorit ins Rennen gestartete Titelverteidiger Alberto Contador schon auf der ersten Etappe nicht. Ein Massensturz hatte den Spanier über eine Minute auf die Konkurrenz gekostet, am Sonntag kamen nach einer unbefriedigenden Mannschaftsleistung mit Saxo Bank fast 30 weitere Sekunden hinzu.

Lob von Contador

Contador übte sich in Zweckoptimismus und sprach überraschend von einem "sehr zufriedenstellenden Zeitfahren". Der dreimalige Tour-de-France-Sieger gibt sich nicht geschlagen und will "auf keinen Fall das Handtuch werfen". Die Favoritenrolle reichte er dennoch weiter. "Evans ist ein solider Fahrer, der in der Lage ist, seinen Rivalen Zeit abzunehemen", sagt Contador und stellt ihn mit seinem großen Herausforderer Andy Schleck auf eine Stufe: 'Ich habe fast zwei Minuten Rückstand zur Spitze, und Andy ist sehr stark in den Bergen. Ich denke die beiden sind nun die Favoriten."

Auch die Schlecks sind gewarnt

Ein beherzter Angriff Evans' im Finale der vierten Etappe könnte Contadors Einschätzung nicht nur bestätigen, sondern ihm auch weitere Zeit kosten. Dem Lager von Leopard Trek, dem Team der Brüder Andy und Frank Schleck, sind die Leistungen Evans ebenfalls nicht verborgen geblieben. "Wir sollten nicht nur auf Contador schauen. Es gibt eine Reihe starker Konkurrenten", sagte Frank Schleck. Auf einen Namen festlegen wollte sich der Luxemburger zunächst nicht, ließ sich dann aber doch noch aus der Resevere locken: "Evans. Er ist sehr stark."


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