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Tony Martins TourBlog:" Die Stürze waren schon heftig"

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Tony Martin: "Die Stürze waren schon heftig"

06.07.2011, 21:09 Uhr | t-online.de

Hallo liebe Radsport-Fans,

was war das für eine Etappe heute: Hektik, fieser Wind und vor allem Stürze ohne Ende. Ich bin heilfroh, dass es mich und meine Teamkollegen nicht erwischt hat. Vor allem die engen Straßen waren Schuld daran, dass sich ständig Fahrer hingelegt haben. Denn Massensturz, bei dem sich auch Janez (Brajkovic) so schwer verletzt hat und aufgeben musste, habe ich live miterlebt. Das sah schon heftig aus: Jeder der den rauen Asphalt auf den französischen Straßen kennt, kann sich vorstellen, wie weh das tut, wenn man da drüber rutscht.

Sportlich ist unsere Rechnung mit dem Sieg von Mark (Cavendish) voll aufgegangen. Ich hatte euch ja gestern versprochen: Die 5. Etappe wird der Cavendish-Tag! Im Etappenfinale haben wir mit der kompletten Mannschaft richtig Dampf gemacht - und es war wieder einmal Schwerstarbeit. Der Wind kam von vorne und die leichte Steigung kurz vor dem Ziel wollte nicht zu Ende gehen. Das Mark als reiner Sprinter da noch so einen Punsch hat, war einfach nur Klasse. Der Sieg ist ein Befreiungsschlag für uns nach dem Pech der vergangenen Tage.

Und morgen auf der welligen und längsten Etappe  wird es sicher nicht leichter. Da heißt es wieder: Alle Mann für Cav! Aber ein Etappensieg ist eben mit das Größte, was man bei der Tour erringen kann. Da nehme ich auch gerne in Kauf, dass ich mit Blick auf mein Ziel Top-Ten-Platz mehr Körner verschieße, als mit lieb ist. Aber ein Vorteil hat die Führungsarbeit: So kann ich immer weit vorne fahren und vermeide somit Stürze. Hoffentlich gelingt mir das auch Morgen.

Drückt mir die Daumen

Euer Tony Martin (mehr Informationen findet ihr auf meiner Homepage www.tonymartin.de)

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