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Tour de France: Boasson Hagen triumphiert in Lisieux - Ciolek bester Deutscher

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Boasson Hagen triumphiert in Lisieux

07.07.2011, 17:35 Uhr | t-online.de, dapd, dpa, sid

Tour de France: Boasson Hagen triumphiert in Lisieux - Ciolek bester Deutscher. Edvald Boasson Hagen gewinnt die sechste Etappe der Tour de France 2011. (Foto: imago)

Edvald Boasson Hagen gewinnt die sechste Etappe der Tour de France 2011. (Foto: imago)

Der Norweger Edvald Boasson Hagen hat die sechste und längste Etappe der Tour de France gewonnen. Der Profi vom Team Sky setzte sich nach 226,5 Kilometern von Dinan nach Lisieux im Sprint vor dem Australier Matthew Goss durch. Bester deutscher Fahrer war Gerald Ciolek auf Platz acht. "Das ist unglaublich. Ich gewinne meine erste Etappe und meine Eltern erleben es hier mit", jubelte Hagen, der seine zweite Tour fährt. (Die Tour-Ergebnisse im Überblick)

Hagens Landsmann Thor Hushovd verteidigte als Tagesdritter zum vierten Mal sein Gelbes Trikot. Im Gesamtklassement führt er weiter mit einer Sekunde vor Ex-Weltmeister Cadel Evans und vier Sekunden vor Frank Schleck.

Aldag beschwert sich

HTC-Highroad-Teamchef Rolf Aldag lag mit seiner Einschätzung vor dem Rennen fast richtig. "Diesmal planen wir im Finale mit Goss, für Cavendish ist die letzte Steigung wahrscheinlich ein bisschen schwierig." Drei Kilometer vor dem Ziel stieg die Zielgerade für 2000 Meter an, die letzten 1000 Meter waren fast eben. In Lisieux beschwerte sich der lange Ex-Profi: "Wir haben im Finale die ganze Arbeit gemacht und Sky profitiert davon". Tony Martin sagte: "Goss hat das hervorragend gemacht - wir müssen mit dem zweiten Platz zufrieden sein."

Diesmal nur einige Stürze

Die mit kleinen Steigungen gespickte Etappe verlief ruhiger als die des Vortages. Viele Fahrer waren von der fünften Etappe gezeichnet, Bandagen an Armen und Beinen schienen fast zum guten Ton zu gehören. Ex-Weltmeister Tom Boonen trat trotz einer leichten Gehirnerschütterung zur sechsten Etappe an, Tour-Topfavorit Alberto Contador litt an Schürfwunden an Arm und Schulter. Trotzdem betrug die Ausfallquote am sechsten Tag erst vier Fahrer.

Stürze waren auf dem sechsten Teilabschnitt nicht an der Tagesordnung, obwohl auch wieder einige Profis zu Boden gingen. Ausreißer Adriano Malori aus Italien wurde erst 2700 Meter vor der Ziellinie vom jagenden Feld gestellt.

Sport 
6. Etappe: Boasson Hagen sprintet zum Sieg

Landsmann Hushovd verteidigt sein Gelbes Trikot. Video

Cavendish hat Schwierigkeiten

Der geschmähte und geliebte Cavendish musste für seine enormen Anstrengungen des Vortages büßen. Zwar sicherte er sich in Vassy im Kampf um das Grüne Trikot als Schnellster des Feldes hinter fünf Ausreißern Punkte im Zwischensprint. Aber danach hatte er auf dem welligen Terrain Schwierigkeiten, auf den letzten 40 Kilometern dem hohen Tempo des Feldes zu folgen. Das war zwar nur ein Zwischentief , in den Schlussspurt konnte er aber dennoch nicht entscheidend eingreifen. "Davon muss ich mich erst einmal ein paar Tage erholen", hatte er am Vortag nach seinem ersten diesjährigen Etappensieg in Cap Fréhel erklärt.

Auch Contador war im Finale nach einem Radwechsel kurz hinterher gefahren. Er schaffte aber wie Cavendish wieder den Sprung ins Feld. Auf den letzten schweren 4000 Meter war von dem Briten aus dem HTC-Team aber nichts mehr zu sehen.

Leipheimer stürzt kurz vor dem Ziel

Der Amerikaner Levi Leipheimner verlor nach einem Sturz kurz vor dem Ziel 1:05 Minuten auf den Tagessieger. Damit musste Andreas Klödens RadioShack-Team nach dem Ausfall von Janez Brajkovic am Vortag den zweiten schweren Schlag innerhalb von 24 Stunden hinnehmen.

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