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Tony Martin: "Die Tour rollt sich langsam ein"

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Tony Martin: "Die Tour rollt sich langsam ein"

07.07.2011, 21:20 Uhr | t-online.de

Hallo liebe Radsport-Fans,

226 Kilometer im Dauerregen - heute galt die oberste Regel: Bloß nicht stürzen und Zeit verlieren! Aber von wegen: Das war eine richtig entspannte Etappe, was vor allem am Kurs lag. Statt auf engen Sträßchen wie beim Sturzchaos am Mittwoch waren wir meist auf großen Hauptstraßen unterwegs, auf denen wir es rollen lassen konnten. Zudem spürt man deutlich, dass die meisten Fahrer nicht mehr so hektisch und nervös zu Werke gehen, wie zu Beginn der Tour. Auch das trägt zur Entspannung bei. Da gibt es kein Gerangel mehr um die vorderen Plätze. Fakt ist: Die Tour rollt sich langsam ein.

Auch bei uns im Team läuft es immer besser. Im Etappenfinale habe ich mich als "Lok" wieder früh an die Spitze unseres Zugs gesetzt, um richtig Dampf zu machen. Mat (Matthew Goss) ist auch genau zum richtigen Zeitpunkt raus. Nur der Sieg hat am Ende gefehlt. Trotzdem: Er ist einen tollen Sprint gefahren und wir können mit dem zweiten Platz zufrieden sein.

Morgen geht das Spielchen wieder von vorne los. Die Strecke ist topfeben - Mark (Cavendish) will unbedingt zum zweiten Mal bei dieser Tour triumphieren. In Gedanken bin ich aber schon ein bisschen in den Bergen. Die Fahrt am Samstag nach Super-Besse im Zentralmassiv ist für mich ein erster Härtetest. Dann weiß ich schon mal, wo ich stehe. Ich fiebere der Etappe jetzt nicht entgegen, aber ich fühle mich wirklich gut. Die Bergetappen können kommen!

Bis Morgen

Euer Tony (mehr Informationen findet ihr auf meiner Homepage www.tonymartin.de)

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