Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France: Klöden ist jetzt der Chef bei RadioShack

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Klöden ist jetzt der Chef bei RadioShack

09.07.2011, 13:34 Uhr | sid

Tour de France: Klöden ist jetzt der Chef bei RadioShack. Andreas Klöden  hat das Podium in Paris im Visier. (Foto: imago)

Andreas Klöden hat das Podium in Paris im Visier. (Foto: imago)

Jetzt ist eigentlich nur noch Andreas Klöden übrig. Mit vier Kapitänen war das Team RadioShack in die 98. Tour de France gegangen. Doch die Reihen in der amerikanischen Equipe haben sich gelichtet. Chris Horner und Janez Brajkovic sind nach Stürzen ausgeschieden, Levi Leipheimer kam ebenfalls mehrfach zu Fall und verlor dadurch viel Zeit. Damit ist der Deutsche, der die Tour 2004 und 2006 als Zweiter beendet hatte, zum Chef der Mannschaft geworden. Was der fünfte Gesamtrang mit zehn Sekunden Rückstand auf das Gelbe Trikot nur unterstreichen.

Klöden scheint die Hauptrolle bei RadioShack jedenfalls nicht zu irritieren. Entspannt, zufrieden und fokussiert wirkt der 36-Jährige auch nach über 200 Kilometern in den Beinen. Reden möchte er darüber weiterhin nicht, meist huscht der Routinier kommentarlos nach den Rennen in den Teambus von RadioShack.

"Team macht einen super Job"

Sprechen lässt der 36-Jährige seine Leistungen auf dem Rad. Und dabei sendet er eine klare Kampfansage an die Konkurrenz - in den eigenen Reihen und im Peloton. Ob bei den bisher leicht ansteigenden Sprintankünften der 98. Tour de France oder beim Kampf im "bretonischen Alpe d'Huez" an der Mur de Bretagne: Klöden fährt die Tour mit spielerischer Leichtigkeit und in überragender Form.

Er kam bislang immer in der Spitzengruppe ins Ziel. "Das Team macht einen super Job", sagte Klöden vor der Etappe bei einem seiner seltenen TV-Interviews. Der gebürtige Sachse weiß aber um seine Chancen auf eine Top-Platzierung und gibt sich selbstsicher: "Man sollte niemanden abschreiben. Auch mich nicht." Im Frühjahr hat er bereits die Baskenland-Rundfahrt gewonnen und war bei Paris-Nizza Zweiter, bei der Tour sollen sich die Erfolge fortsetzen.

Wird Klöden eine teure Wahl?

Derweil haben Klödens Auftritte schon bei anderen Teams Begehrlichkeiten geweckt. Der belgische Rennstall Quick Step ist für die kommende Saison auf der Suche nach einem starken Klassementfahrer. "Da gibt es im Moment nicht sehr viele", sagte Teamchef Patrick Lefevere "cyclingnews.com": "Mir gefällt Contador, aber wenn man sich ernsthaft mit den Jungs beschäftigt, die auf dem Markt sind, ist Klöden vielleicht die beste Wahl." Er wolle abwarten, was bei der Tour passiere. Wenn der Deutsche die Leistungen bestätigt, dürfte es eine teure Wahl werden.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal