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Die Tour hat ihren ersten Dopingfall

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Russe Kolobnew positiv getestet

12.07.2011, 10:17 Uhr | dapd

Die Tour hat ihren ersten Dopingfall. Auf der 5. Etappe erwischt: der Russe Alexander Kolobnew. (Foto: dpa)

Auf der 5. Etappe erwischt: der Russe Alexander Kolobnew. (Foto: dpa)

Die 98. Tour de France hat ihren ersten Dopingfall. Der Russe Alexander Kolobnew ist nach Angaben des Weltverbandes UCI positiv auf die Substanz HCT getestet worden. Das harntreibende Mittel HCT hat maskierende Wirkung und steht auf der Liste der verbotenen Substanzen.

Verband hofft auf teaminterne Sperre

"Die Substanz wurde in einer Wettkampfkontrolle vom 6. Juli gefunden. Kolobnew hat nun das Recht, die Öffnung der B-Probe zu beantragen", teilte die UCI mit. Aufgrund der Natur der Substanz könne Kolobnew nicht provisorisch gesperrt werden, die UCI sei jedoch optimistisch, dass das Team die notwendigen Schritte unternehmen werde. Dies scheint jedoch gar nicht mehr nötig, da sich der Radprofi nach Team-Angaben inzwischen selbst suspendiert hat.

Bestätigt die B-Probe den HCT-Fund, wird Kolobnew entlassen und muss ein fünffaches Jahresgehalt als Strafe zahlen. So besagen es die internen Regeln des russischen Teams. Kolobnew wäre nach Antonio Colom und Christian Pfannberger der dritte Dopingfall in der Geschichte des Rennstalls. Beide waren 2009 positiv auf Epo getestet worden.

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Dritter bei Olympia

Der 31-Jährige lag auf Platz 69 des Gesamtklassements. Zu seinen größten Erfolgen zählen Olympia-Bronze 2008 sowie WM-Silber 2007 und 2009. Die Bronzemedaille hatte Kolobnew allerdings nur erhalten, weil der ursprüngliche Zweite Davide Rebellin aus Italien positiv auf den EPO-Nachfolger Cera getestet worden war.

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