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Tour de France: Erster Schlagabtausch von Contador und Schleck in den Pyrenäen

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Contador hofft auf die Berge

13.07.2011, 14:36 Uhr | dapd

Tour de France: Erster Schlagabtausch von Contador und Schleck in den Pyrenäen. Spitzentrio: Für Andy Schleck (von links), Cadel Evans und Alberto Contador geht es um den Gesamtsieg. (Foto: Reuters)

Spitzentrio: Für Andy Schleck (von links), Cadel Evans und Alberto Contador geht es um den Gesamtsieg. (Foto: Reuters)

Vorhang auf zum ersten Schlagabtausch der Topfavoriten bei der 98. Tour de France: Wenn das Peloton am Donnerstag die Pyrenäen erreicht, müssen die Sieganwärter um Titelverteidiger Alberto Contador und seinem Herausforderer Andy Schleck erstmals Farbe bekennen. Zwei Bergankünfte, vier Gipfel der höchsten Kategorie und mehr als 8500 Höhenmeter warten auf die Fahrer im Grenzgebirge zwischen Frankreich und Spanien. (Verfolgen sie die 12. Etappe ab 11.05 Uhr im Live-Ticker bei t-online)

"Ich hoffe, dass sich in den Pyrenäen alles zum Guten wendet", sagte Contador, für den die diesjährige Frankreich-Rundfahrt bislang unter keinem guten Stern stand. Vor dem Auftakt wurde er wegen seines positiven Dopingtests aus dem Vorjahr ausgepfiffen, auf der ersten Etappe durch einen Massensturz ausgebremst und mehrere Stürze beeinträchtigen das Knie und die Psyche des Spaniers.

Contador hofft auf die Berge

"Seit dem ersten Sturz fehlt mir der richtige Tritt, aber es wird besser und besser. Ich hoffe, dass ich für die Berge bereit bin. Mein Ziel bleibt der Toursieg", betonte Contador, der in den Bergen attackieren muss. Denn nach den Pannen in der ersten Woche ist der Rückstand auf Schleck bereits auf 1:29 Minuten angewachsen.

Andy Schleck ist zweifelsohne in der komfortableren Situation, wie auch sein Helfer Jens Voigt erklärte: "Wir sind in einer Position, wo wir nicht mehr so viel arbeiten müssen." Schließlich hat der Luxemburger im vergangenen Jahr gezeigt, dass er die Bergsprints seines spanischen Widersachers parieren kann. Nur ein Malheur in den Alpen, als Schleck die Kette abgesprungen war, brachte ihm die am Ende entscheidenden 39 Sekunden Rückstand ein.

Schleck und die Statistik widersprechen sich

"Die Tour beginnt für mich in den Pyrenäen, aber entscheidend werden die Alpen sein", sagte Schleck. Doch statistisch gesehen steht der Sieger der 98. Tour bereits am Samstag fest. Wer in der Vergangenheit nach dem Anstieg auf das 1780 Meter hoch gelegene Plateau de Beille das Gelbe Trikot trug, gewann auch stets am Ende die Rundfahrt. So war es 1998 bei Marco Pantani, in den Jahren 2002 und 2004 bei Lance Armstrong und schließlich auch 2007, als Contador seinen ersten Toursieg feierte.

Doch bevor die Skistation erreicht ist, warten noch weitere Bergriesen auf die Fahrer. Am Donnerstag geht es auf der zwölften Etappe zunächst über den berüchtigten Tourmalet (2115 Meter hoch), ehe die Etappe mit dem 13,3 km langen und durchschnittlich 7,4 Prozent steilen Schlussanstieg in Luz-Ardiden endet - beides Berge der Ehrenkategorie.

Zuletzt triumphiert Armstrong in Luz-Ardiden

Letztmals hatte die Tour 2003 Luz-Ardiden einen Besuch abgestattet und ist vielen Radsport-Fans noch gut in Erinnerung. Beim Anstieg war Armstrong an einer Tüte hängen geblieben und gestürzt. Jan Ullrich und Mitstreiter bewiesen aber Fairplay und warteten auf den Texaner, der anschließend allen davonzog und den Grundstein zu seinem fünften Toursieg legte.

Spätestens am Samstag wird auch Tony Martin wissen, ob er in diesem Jahr eine Rolle in Kampf um die vorderen Plätze spielen wird. Bei seinen ersten beiden Tour-Starts hatte er in den Bergen stets einen Einbruch erlebt. "Ich bin noch erstaunlich gut drauf und fit für die kommenden Aufgaben", sagte Martin.

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