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Tour de France: Cavendish schnappt Greipel zweiten Etappensieg weg

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Cavendish schnappt Greipel zweiten Etappensieg weg

13.07.2011, 18:26 Uhr | dpa

Es war wieder ein packendes Finale, aber diesmal mit dem besseren Ende für Mark Cavendish: Einen Tag nach seiner Niederlage gegen Andre Greipel schlug der Brite vom Team HTC-Highroad zurück und entschied die elfte Etappe der 98. Tour de France im Massensprint knapp vor Greipel für sich. Dritter wurde der Amerikaner Tyler Farrar. (Die Tour-Ergebnisse im Überblick)

"Meine Mannschaft hat mir gestern leid getan, weil sie nicht für die Arbeit belohnt wurde. Das war gestern der perfekte Sprint von Andre Greipel. Ich hatte mir vorgenommen, diesen Fehler heute nicht noch einmal zu machen. Deshalb wollte ich es heute unbedingt machen", sagte der Fahrer von Team HTC-Highroad nach der Zielankunft in Lavaur: "Ich hatte eine perfekte Vorbereitung und habe dann beschleunigt. Das ist meine große Stärke, da gibt es für die anderen wenig auszurichten", ergänzte Cavendish in gewohnt selbstbewusster Manier.

Greipel durch Rempler um Sieg gebracht?

Greipel misslang unterdessen das Kunststück, als erster Deutscher nach Erik Zabel 1997 zwei Etappen hintereinander zu gewinnen. "Es war gefährlich heute. Ich kann mit dem zweiten Platz ziemlich zufrieden sein", sagte der gebürtige Rostocker. Greipel, der Cavendish am Dienstag mit einer Reifenbreite Vorsprung bezwungen und damit den größten Erfolg seiner Karriere gefeiert hatte, regte sich weniger über den verpassten zweiten Tageserfolg als über den Franzosen Romain Feillu auf. "Es gab ein ziemliches Problem mit ihm. Er hat meinen Anfahrer Jürgen Roelandts absichtlich weggeboxt. Dadurch war es ein langer und ziemlich gefährlicher Sprint", sagte der Deutsche, der seinen Frust aber schnell ausblenden konnte: "Mit dem zweiten Platz bin ich trotzdem zufrieden."

Im Kampf um das Gelbe Trikot sparten die Top-Fahrer einen Tag vor der schweren ersten Bergankunft in den Pyrenäen erwartungsgemäß Kräfte. Spitzenreiter blieb der Franzose Thomas Voeckler vor Luis Leon Sanchez. Tony Martin (Cottbus) ist auf Rang sechs bester Deutscher (2:38 Minuten zurück), dicht gefolgt von Andreas Klöden (Mittweida/2:43) auf Platz acht. Am Donnerstag, wenn auf der zwölften Etappe mit dem Col du Tourmalet und dem Schlussanstieg nach Luz-Ardiden zwei Berge der höchsten Kategorie anstehen, dürfte das Gesamtklassement durcheinander gewirbelt werden.

Cavendish jetzt in Grün unterwegs

Immer spannender wird das Rennen um die Punktewertung. Klassiker-Spezialist Philippe Gilbert verlor sein Grünes Jersey an Cavendish, der 16 Zähler Vorsprung auf Jose Joaquin Rojas hat. Seine Ambitionen auf Grün unterstrich Cavendish schon beim Zwischensprint, als er Schnellster des Hauptfeldes wurde.

Letzter Ausreißer kurz vor dem Ziel gestellt

Wenige Kilometer nach dem Start der 167,5 Kilometer langen Etappe von Blaye-les-Mines nach Lavour hatte sich eine sechsköpfige Ausreißergruppe gebildet. Bei widrigen Bedingungen, zum Teil heftigem Regen und Nebel ließ das von den Sprinterteams kontrollierte Hauptfeld das Sextett aber nicht weit enteilen. Zwei Kilometer vor dem Ziel war der Niederländer Lars Boom als letzter Verbliebener der Fluchtgruppe gestellt.

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