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Tour de France: Weltmeister Hushovd schockt Franzosen

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Weltmeister Hushovd schockt Franzosen

15.07.2011, 18:37 Uhr | t-online.de, dapd, dpa

Tour de France: Weltmeister Hushovd schockt Franzosen. Jubel über seinen ersten Etappensieg bei der diesjährigen Tour de France: Thor Hushovd. (Foto: Reuters)

Jubel über seinen ersten Etappensieg bei der diesjährigen Tour de France: Thor Hushovd. (Foto: Reuters)

Die französischen Radprofis müssen weiter auf den ersten Etappensieg bei der 98. Tour de France warten. Auf dem 13. Teilstück war es stattdessen Weltmeister Thor Hushovd, der sich den Tageserfolg sicherte. Der Norweger setzte sich auf der 153 Kilometer langen Etappe von Pau nach Lourdes als Solist vor den Franzosen David Moncoutie und Jeremy Roy durch. (Die Ergebnisse der 13. Etappe im Überblick)

In der Gesamtwertung verteidigte Thomas Voeckler das Gelbe Trikot vor den Tour-Favoriten Frank Schleck und Cadel Evans. Radioshack-Kapitän Andreas Klöden war nach seinen Stürzen in den vergangenen Tagen ausgestiegen.

Hoshovd am Ende der Stärkste

Auf der zweiten Pyrenäen-Etappe hatte sich Hushovd zusammen mit neun Mitstreitern früh vom Hauptfeld gelöst. Zwar handelte er sich einen zweiminütigen Rückstand beim Anstieg zum Col d'Aubisque ein, machte diesen aber auf der folgenden Abfahrt wett. Zuerst holte er Moncoutie ein, dann Roy und feierte nach der entscheidenden Attacke zwei Kilometer vor dem Ziel den ersten Tour-Etappensieg in diesem Jahr. Insgesamt verbucht Garmin nun bereits drei Tageserfolge.

"Das ist einer der größten Momente meiner Karriere - mit dem Regenbogentrikot über den Aubisque und dann die Etappe gewinnen", sagte Hushovd nach seinem Triumph. "Ich war schon froh, überhaupt in der Ausreißergruppe gewesen zu sein, und dann gelingt mir noch der Sieg."

Tony Martin ist verschnupft, aber zufrieden

Trotz des verpassten Etappensieges hatten die französischen Radsport-Fans dennoch Grund zur Freude: Thomas Voeckler wird auch den letzten Tag der Pyrenäen-Trilogie im Gelben Trikot des Gesamtersten fahren. Der Elsässer kam mit der großen Gruppe ins Ziel, in denen allen Favoriten waren und liegt somit weiterhin 1:49 Minuten vor dem Luxemburger Frank Schleck. Dritter mit einem Rückstand von 2:06 Minuten ist der Australier Cadel Evans, dicht gefolgt vom Vorjahreszweiten Andy Schleck (2:17). Der amtierende Tour-Sieger Alberto Contador liegt nach wie vor vier Minuten im Hintertreffen.

Auch Tony Martin häufte nach seinem Einbruch vom Donnerstag keine weitere Zeit an. Der HTC-Profi blieb an den Favoriten dran und gab sich hinterher zuversichtlich, obwohl er gesundheitlich angeschlagen ist: "Ich habe eine leichte Erkältung, die mir aber eigentlich keine Probleme bereitet", sagte Martin gegenüber t-online.de. "Da wird ja schon von einer Stirnhöhlenentzündung gesprochen, die ich mir eingefangen hätte. Das stimmt aber nicht. Ich habe lediglich leichten Schnupfen, der sich ein bisschen in die Nebenhöhlen gesetzt hat - alles halb so will." Mit dem Verlauf des Tages sei er zufrieden. "Solide Arbeit würde ich das mal nennen." Nach dem Klöden-Aus ist Martin nun bestplatzierter Deutscher.

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