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Tour de France: Schlecks wehren Contadors Angriff ab

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Attacke Contador - aber die Konkurrenten halten dagegen

20.07.2011, 17:11 Uhr | dapd

Er versuchte es wieder, aber diesmal machte er keine Zeit gut: Alberto Contador hat auf der ersten Alpenetappe der 98. Tour de France im Kampf um das Gelbe Trikot mit mehreren Attacken bergauf und vor allem bergab abermals angegriffen. Aber die enormen Risiken besonders auf der tückischen Abfahrt am letzten Berg des Tages, dem Cote de Pramartino, lohnten sich nicht. Der Titelverteidiger rollte nach 179 Kilometern zusammen mit Andy und Frank Schleck, sowie Cadel Evans über die Ziellinie im italienischen Pinerolo. (Die Tour-Ergebnisse im Überblick)

Der Franzose Thomas Voeckler verteidigte das Gelbe Trikot, verlor aber knapp 30 Sekunden, weil er sich zweimal folgenschwer versteuerte. Einmal landete er auf einem Auto-Parkplatz. Zuvor war sein Landsmann Jonathan Hivert gestürzt - er blieb aber unverletzt.

Hagen: "Ein toller Tag"

Seinen zweiten Etappensieg bei der diesjährigen Tour feierte unterdessen Edvald Boasson Hagen, der am Dienstag als Zweiter den Erfolg noch knapp verpasst hatte. Er setzte sich als Solist vor dem Niederländer Bauke Mollema und Sandy Casar aus Frankreich durch und sorgte damit für den vierten norwegischen Sieg bei der diesjährigen Tour. "Das war ein absolut toller Tag. Ich war gestern etwas enttäuscht, nicht gewonnen zu haben. Deswegen wollte ich es heute unbedingt schaffen", sagte Hagen.

Contador: "Musste etwas versuchen"

Contador war mit dem Verlauf der Etappe nicht zufrieden. "Beim Aufstieg wurde ich von einem Sturz behindert und musste viel investieren, um wieder heranzukommen. Ich musste etwas versuchen, aber die Schlecks waren nach gestern natürlich gewappnet", sagte der Titelverteidiger aus Spanien.

Bei Regen hätten sich Sturz-Tragödien abgespielt

Wie am Vortag hatte Contador wieder sein Glück im Angriff versucht. Bergab über einen dunklen, schmalen Waldweg mit schlechtem Asphalt setzte er alles auf eine Karte, konnte sich zeitweise auch um Sekunden von seinen Widersachern absetzen, verlor dann aber wieder seinen Vorsprung.

Hagens Vorstoß mit Erfolg gekrönt

Knapp 60 Kilometer nach dem Start hatte sich eine 14-köpfige Spitzengruppe gebildet, die sich schnell einen großen Vorsprung erarbeitet hatte. Der Spanier Ruben Perez Moreno hatte sich daraus auf dem vorletzten Anstieg nach Sestrière abgesetzt, wurde aber bald wieder eingeholt. Wenig später hatte Hagen die Regie an der Spitze übernommen - letztlich mit Erfolg.

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