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Tour de France: Unfallopfer Hoogerland strebt Klage gegen TV-Konzern an

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Nach Horrorcrash: Hoogerland strebt Klage an

27.06.2012, 20:20 Uhr | dpa

Tour de France: Unfallopfer Hoogerland strebt Klage gegen TV-Konzern an. Gezeichnet: Johnny Hoogerland leidet noch heute unter den Sturzfolgen. (Quelle: dapd/Reuters)

Gezeichnet: Johnny Hoogerland leidet noch heute unter den Sturzfolgen. (Quelle: Reuters/dapd)

Der schockierende Vorfall von der vergangenen Tour de France ist noch in Erinnerung. Konsequenzen für den Verursacher hatte er bisher aber keine. Nun aber strebt Johnny Hoogerland rechtliche Schritte an. Nach dem schlimmen Unfall mit einem Begleitauto bei der Frankreich-Rundfahrt 2011 will der Radprofi den TV-Konzern Euro Media verklagen. Wie der Manager des Niederländers der Tageszeitung "De Telegraaf" sagte, habe die französische Produktionsfirma trotz Verhandlungen kein Interesse an einer außergerichtlicher Einigung gezeigt.

"Deshalb müssen wir jetzt einen anderen Weg einschlagen", sagte Aart Vierthouten. Der 29 Jahre alte Hoogerland ist auch am Samstag in Lüttich bei der 99. Tour am Start.

Noch immer Schmerzen

Hoogerland war auf der neunten Tour-Etappe 2011 in einer Fluchtgruppe von einem Wagen von Euro Media gerammt und in einen Stacheldrahtzaun geschleudert worden. Der Rennfahrer vom Team Vacansoleil konnte die Etappe blutverschmiert beenden und kam unter großen Schmerzen sogar in Paris an.

"Gott sei Dank bin ich noch am Leben", hatte Unfallopfer Hoogerland kurz nach der Kollision betont. Zwölf Monate danach leide er aber immer noch an Rückenschmerzen, Stimmungsschwankungen und Schlaflosigkeit.

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