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Tour de France 2012: Dopinggerüchte um Team Europcar

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Dopinggerüchte um Team Europcar

29.06.2012, 09:51 Uhr | dpa, sid

Tour de France 2012: Dopinggerüchte um Team Europcar. Thomas Voeckler steht im Visier der Ermittlungen. (Quelle: Reuters)

Thomas Voeckler steht im Visier der Ermittlungen. (Quelle: Reuters)

Wenige Tage vor Beginn der Tour de France sind Doping-Gerüchte um den Radrennstall Europcar publik geworden. Laut Fachblatt "L'Equipe" hat eine französische Anti-Doping-Behörde Ermittlungen gegen das Team um den Radprofi Thomas Voeckler aufgenommen. Der Franzose gehörte im Vorjahr zu den großen Tour-Überraschungen, als er bis kurz vor Schluss das Gelbe Trikot des Gesamtführenden trug und am Ende Vierter wurde.

Wie die französische Zeitung berichtet, beziehen sich die Ermittlungen auf die Tour 2011 und einen möglichen Doping-Missbrauch mit Cortison. Team-Manager Jean-Rene Bernaudeau wies die Anschuldigungen zurück: "Wir haben ein reines Gewissen." Europcar gehört zu der vor Jahren ins Leben gerufenen Anti-Doping-Bewegung MPCC. Nach den Berichten um die Affäre Lance Armstrong und seinen ehemaligen Teamchef Johan Bruyneel bleibt das Thema Doping damit noch vor dem Start des Tour-Prologs am Samstag in Lüttich auf der Tagesordnung.

Team RadioShack-Nissan stellt Fuglsang kalt

Bei RadioShack-Nissan, dem Rennstall der deutschen Radprofis Jens Voigt und Andreas Klöden, herrscht vor dem Start der 99. Tour de France weiter Unfrieden. Der dänische Zeitfahrmeister und Bergspezialist Jakob Fuglsang, der überraschend nicht für die Frankreich-Rundfahrt nominiert wurde, darf nach seinen öffentlich geäußerten Wechselabsichten in diesem Jahr keine World-Tour-Rennen mehr bestreiten. Dies hatte ihm der umstrittene und in den USA wegen Dopings angeklagte Teamchef Johan Bruyneel mitgeteilt.

"Bruyneel gibt mir einfach keine Chance mehr, in diesem Jahr noch weitere Punkte zu sammeln. Ich bin sehr enttäuscht, dass ich auf so eine Weise bestraft werde", sagte Fuglsang auf der dänischen Website ekstrabladet.dk. Die fehlenden Punkte aus der laufenden Saison würden sein Marktwert erheblich mindern, da diese 2013 seinem neuen Team gutgeschrieben werden würden. Der 27-jährige Fuglsang soll sich in Gesprächen mit Team Saxo Bank seines Landsmanns Bjarne Riis befinden.

Tony Martin: "Lasst Jan Ullrich in Ruhe"

Zeitfahrweltmeister Tony Martin hat in den Doping-Diskussionen eine Lanze für den früheren Tour-de-France-Sieger Jan Ullrich gebrochen. "Man sollte ihn endlich in Ruhe lassen. Jan ist der Fahrer, der für die ganzen Fehler, die im Radsport passiert sind, am meisten bezahlt hat", sagte Martin der "Sport Bild".

Auch die ein oder andere Radtour lässt er sich mit Ullrich nicht nehmen. "Er ist topfit. Wenn er kontinuierlich trainieren würde, könnte er immer noch die meisten abhängen", sagte die deutsche Olympia-Hoffnung.

Zabel freut sich auf Greipel und Kittel

Der ehemalige Sprintstar Erik Zabel, bei der Tour für das Team Katusha als Berater im Einsatz, hält die beiden Deutschen Andre Greipel (Lotto-Belisol) und Debütant Marcel Kittel (Argos) für heiße Anwärter auf Tageserfolge bei Sprintankünften. "Andre hat letztes Jahr gezeigt, dass er eine Etappe gewinnen kann. Und er ist noch weiter gereift. Marcel hat bewiesen, dass er gegen die schnellsten Leute gewinnen kann. Ich denke, dass wir von beiden eine ganze Menge sehen werden. Wir können uns alle darauf freuen", sagte Zabel.

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