Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France 2012: Tony Martin mit Verdacht auf Handbruch

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Verdacht auf Handbruch: Tony Martin droht Tour-Aus

02.07.2012, 09:39 Uhr | t-online.de, sid

Tour de France 2012: Tony Martin mit Verdacht auf Handbruch. Droht das Tour-Aus: Radprofi Tony Martin. (Quelle: imago)

Droht das Tour-Aus: Radprofi Tony Martin. (Quelle: imago)

Tony Martin droht nach seinem Sturz auf der 1. Etappe der Tour de France womöglich das Aus und ein empfindlicher Rückschlag auf dem Weg zu Olympia-Gold in London. Beim 27-jährigen Zeitfahrweltmeister besteht der Verdacht auf einen Bruch im linken Handgelenk, eine Röntgen-Untersuchung im Krankenhaus in Lüttich konnte noch keine Gewissheit bringen. (Lesen Sie auch hier: Cancellara verteidigt Gelbes Trikot)

"Ich hatte bei jedem Schlagloch Schmerzen, auch wenn ich aus dem Sattel gegangen bin. Ich hoffe, dass es nur eine schwere Prellung ist und kein Bruch", sagte Martin, der bereits nach elf Kilometern gestürzt und auf den linken Arm gefallen war. Die Entscheidung, ob er weiterfahren kann, soll nun am Montagmorgen fallen.

Teamarzt: "Das sieht nicht gut aus"

"Wenn es doch kein Bruch sein sollte und wir die notwendigen medizinischen Anwendungen treffen, kann ich die Woche bis zum Ruhetag vielleicht noch gut beenden", hofft Martin auf eine Weiterfahrt bei der Tour. Teamarzt Helge Riepenhof äußerte sich aber weniger optimistisch. "Das sieht nicht ganz so gut aus."

Peter Sagan hat die Nase vorn

Der Slowake hängt Fabian Cancellara ab und gewinnt die erste Etappe.

Die wichtigsten Momente der ersten Etappe.


Martin, der sich schon im April bei einem Trainingsunfall schwere Gesichtsverletzungen zugezogen hatte, musste nach seinem Sturz mehrmals behandelt werden. Der Eschborner biss auf die Zähne, blieb ohne Zeitverlust und war als 33. sogar bester Deutscher. Nach der Zielankunft war Martin am Ende seiner Kräfte und schlich wortlos davon.

Plattfuß im Prolog

Riesenpech hatte Martin bereits beim Prolog, als eine Scherbe für einen Plattfuß an seiner Zeitfahr-Maschine sorgte. Erst nach einem Radwechsel, der mehrere Sekunden dauerte, konnte er weiterfahren. Durch das Malheur verpasste er den angepeilten Sieg und das erhoffte Gelbe Trikot.

Sollte sich der Handbruch nun bestätigen, dürften auch die Olympischen Spiele in London für Martin ins Wasser fallen. Dort hatte er beim Zeitfahrrennen am 1. August die Gold-Medaille angepeilt.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal