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Tour de France 2012: Einige Favoriten müssen schon Federn lassen

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Einige Favoriten müssen schon Federn lassen

02.07.2012, 12:45 Uhr | t-online.de

Tour de France 2012: Einige Favoriten müssen schon Federn lassen. Kampf um Sekunden: Levi Leipheimer und Co. auf der ersten Etappe. (Quelle: imago)

Kampf um Sekunden: Levi Leipheimer und Co. auf der ersten Etappe. (Quelle: imago)

Die erste Etappe der Tour de France von Lüttich nach Seraing hat die Favoriten für die Gesamtwertung schon früh das erste mal gefordert und dem einen oder anderen die ersten Sekunden oder gar Minuten gekostet. Während Bradley Wiggins, Cadel Evans oder Vincenzo Nibali zeitgleich mit Etappensieger Peter Sagan über die Ziellinie rollten, traf es Christopher Froome besonders hart.

Der Zweite der letztjährigen Spanien-Rundfahrt und hinter Bradley Wiggins der zweite Sky-Fahrer für die Gesamtwertung musste zehn Kilometer vor dem Ziel bei einer Windkante vom Hauptfeld abreißen lassen und verlor trotz der Unterstützung seiner Teamkollegen Christian Kness und Richie Porte 1:25 Minuten auf die übrigen Fahrer für das Gesamtklassement.

Coppels Enttäuschung hält sich in Grenzen

Auch eine französische Hoffnung für die Gesamtwertung musste Federn lassen, wenn auch nicht so viele wie Froome. Jerome Coppel vom Team Saur Sojasun, der sich berechtigte Hoffnungen auf einen Top-Ten-Platz in der Gesamtwertung machen kann, verlor im Ziel 23 Sekunden auf die Favoriten.

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"Nach dem Sturz 23 Kilometer vor dem Ziel, in dem meine Fahrer Julien Simon und Guillaume Levarlet verwickelt waren, war es ein wenig durcheinander und Jerome war vorne im Finale ohne Teamkollegen“, erklärte Saur-Sojasun-Team-Mananger Stéphane Heulot die Situation. "So eine Rampe wie im Ziel von Seraing ist nichts für mich, da fehlt mir noch ein wenig die Explosivität. Deswegen bin ich wegen der verlorenen 23 Sekunden auch nicht extrem enttäuscht", so Coppel.

Leipheimer bedient

Gut bedient war dagegen Levi Leipheimer vom Team Omega Pharma QuickStep mit seinen 17 Sekunden Zeitverlust. "Das Finale war sehr gefährlich und es wurde extrem schnell gefahren", sagte der US-Amerikaner. "Drei Kilometer vor dem Ziel, kurz bevor der Schlussanstieg begann, war ich zu weit hinten. Ich habe dann zwar noch einige Fahrer bis ins Ziel überholt, aber es war unmöglich, noch bis in den ersten Teil des Feldes herein zufahren. Aber egal, die Beine waren gut und mein Ziel im ersten Teil der Tour ist, sicher durchzukommen."

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