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Tour de France 2012: Fahrer spotten über Sagans Jubel

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Fahrer spotten über Sagans Jubel

04.07.2012, 15:16 Uhr | t-online.de

Tour de France 2012: Fahrer spotten über Sagans Jubel. Peter Sagans Jubelarien finden einige Fahrer gar nicht lustig. (Quelle: dpa)

Peter Sagans Jubelarien finden einige Fahrer gar nicht lustig. (Quelle: dpa)

Peter Sagan ist für seine ausgelassenen Jubelarien nach Siegen bekannt. Er tanzte auf dem Podest schon wie ein Huhn oder mimte einen Bodybuilder. Nach seinem Triumph auf der 3. Etappe der Tour de France machte er einen Läufer a la Forrest Gump nach. Einige Kollegen finden das Freudenfest des Slowaken gar nicht lustig, sondern eher überheblich.

Cavendish stürzt schwer auf der 4. Etappe

Der Favorit verpasst seinen zweiten Etappensieg, der Deutsche André Greipel profitiert vom Sturz des Briten und fährt zu seinem zweiten Erfolg.

Der Favorit verpasst seinen zweiten Etappensieg.


"Ein dummer Jubel“, twitterte der Amerikaner Levi Leipheimer und deute an, dass Robbie McEwen bereits 2007 genau den gleichen Jubel gezeigt hat. Ähnlich äußerte sich auch der Südafrikaner Robert Hunter. "Eine starke Vorstellung von Peter. Aber wie er sich freut, ist ein Schlag ins Gesicht für seine Konkurrenten." David Millar nahm Sagan dagegen in Schutz. "Er ist halt eine verrückter Kerl und erst 22. Er hat noch genug Zeit, um erwachsen zu werden und ein wenig mehr Achtung zu zeigen."

Martin: "Ich muss den Schmerz abschalten"

Tony Martin kämpft sich derzeit mit einem Handbruch durch die Tour. Hauptsache bei den Etappen ankommen, lautet sein Motto. An die 30 Zentimeter lange Schiene an seinem linken Handgelenk hat er sich mittlerweile gewöhnt. Der Lenker wurde extra umgebaut, damit er besser greifen kann. Das Hauptproblem sind die Schmerzen. "Die versuche ich im Kopf auszuschalten“, zitiert „radsport-news.com“ den Eschborner.

Eine gewisse Angst bereitet dem 27-Jährigen die Abfahrten. "Die Berge komme ich nach wie vor nicht runter. Da fühle ich mich unsicher“, verriet Martin. "Ich bin aber optimistisch, bis zum Zeitfahren am Montag durchzuhalten."

Kittel zu schwach für die Dopingkontrolle

Marcel Kittel kann einem einfach nur Leid tun: Der Sprinter vom Team Argos-Shimano leidet derzeit bekanntlich unter einem Darmvirus und quält sich von Etappe zu Etappe. Nach dem dritten Tagesabschnitt war der 24-Jährige, der sich mit über 16 Minuten Rückstand auf Tagessieger Peter Sagan ins Ziel geschleppt hatte, sogar zu schwach für die Dopingprobe.

Nachdem Kittel 20 Minuten nicht in der Lage war, die Toilette zu verlassen, hatten die Kontrolleure ein Einsehen. "Die Probe wird im Bus gemacht", erklärte Argos-Pressesprecher Bennie Ceulen.

Voecklers Kniebeschwerden wieder schlimmer

Sorge um Frankreichs Radsportliebling Thomas Voeckler: Der Elsässer, im vergangenen Jahr zehn Tage in Gelb und am Ende Tour-Vierter, leidet wieder unter stärkeren Knieschmerzen. Der 33-Jährige war mit den Problemen bereits ins Rennen gegangen, in den vergangenen Tagen lief es aber recht gut. An eine Aufgabe denkt Voeckler zwar noch nicht, aber "es ist kein gutes Zeichen", sagte Europcar-Teamchef Jean-René Bernaudeau. "Wir müssen jetzt von Tag zu Tag schauen."

Millar im britischen Olympia-Team

Neben Weltmeister Mark Cavendish ist auch Doping-Sünder David Millar für das britische Straßenradteam bei Olympia nominiert worden. Der 35-Jährige hatte 2004 den Einsatz von EPO gestanden und war für zwei Jahre gesperrt worden. Die lebenslange Sperre wegen Dopingmissbrauchs durch das Nationale Olympische Komitee Großbritanniens (BOA) hatte der Internationale Sportsgerichtshof (CAS) im April aber aufgehoben. Ebenfalls in London dabei sind Bradley Wiggins, Chris Froome und Ian Stannard. Froome und Wiggins werden beim Zeitfahren die Hauptkonkurrenten des deutschen Radprofis Tony Martins sein, sollte dieser trotz seiner Handverletzung starten können.

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