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Tour de France 2012: Deutsches Team hat große Pläne

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Alpecin plant große Investitionen

06.07.2012, 15:31 Uhr | dpa, t-online.de

Tour de France 2012: Deutsches Team hat große Pläne. Andy Schleck soll das Zugpferd der neuen deutschen Mannschaft werden. (Quelle: imago)

Andy Schleck soll das Zugpferd der neuen deutschen Mannschaft werden. (Quelle: imago)

Die Pläne für ein deutsches Radsport-Team werden konkreter. Sponsor Alpecin möchte ein echtes Schwergewicht auf die Beine stellen. "Wenn man die ProTour in drei Kategorien einteilt, müsste man für ein erstklassiges Team schon 13 bis 20 Millionen Euro rechnen. Das Mittelfeld liegt bei zehn Millionen - aber Mittelfeld ist nie erstrebenswert", sagte Vertriebsleiter Jörn Harguth. Damir würde man finanziell in einer Liga mit den Topteams RadioShack-Nissan (Luxemburg) oder Sky (Großbritannien) spielen.

Allerdings ist die Zeit knapp. "Es muss schnell gehen. Bis September müssen die ersten Unterlagen, Fahrer-Verträge, Finanzpläne etc. eingereicht werden", hatte vor Tagen schon Weltverbandspräsident Pat McQuaid angemerkt. Die Galionsfiguren des Teams sollen die Luxemburger Profis Andy und Frank Schleck, die Routiniers Jens Voigt und Linus Gerdemann sowie als Sportchef Kim Andersen sein. (Lesen Sie auch: Greipel feiert zweiten Etappensieg)

Greipel stürzt auf der 6. Etappe

Nun hat es auch André Greipel erwischt: Der zweimalige Etappensieger wurde auf der sechsten Etappe Opfer eines Massensturzes, konnte das Rennen aber fortsetzen. "Greipel scheint nicht unerhebliche Verletzungen zu haben, dazu hat er eine Wunde am Finger. Er muss sehr hart auf den Asphalt gefallen sein", sagte Tour-Chefärztin Florence Pommerie. Der Sprinter von Team Lotto-Belisol hatte die vierte und fünfte Etappe für sich entschieden. Bei dem Massensturz 35 km nach dem Start in Epernay waren rund 20 Fahrer zu Fall gekommen, darunter die Teamkapitäne Robert Geesink (Niederlande/Rabobank) und Alejandro Valverde (Spanien/Movistar). Alle blieben zunächst im Rennen.

Tour de France - Videos 
Heftige Massenstürze bei Chaos-Etappe

6. Teilstück: André Greipel verpasst den Etappen-Hattrick. Video

Männerfreundschaft zwischen Martin und Sanchez

Am Ende des Tour-Feldes bilden Tony Martin und Luis Leon Sanchez eine nicht ganz freiwillige Allianz. Beide laborieren an Handgelenks-Verletzungen, schleppen sich von Etappe zu Etappe und lernen sich dabei besser kennen. "Wir sind die ganze Zeit am Ende des Pelotons gemeinsam unterwegs. Obwohl wir leiden, sprechen wir miteinander. Wir unterhalten uns über das Rennen, das Wetter und die Straßenbedingungen", sagte Martin. "Ich berichte ihm von meiner Verfassung, er mir von seiner. Wir sind immer auf dem neuesten Stand des anderen. Während du leidest, findest du manchmal ein paar gute Jungs mit denen du dich austauschen kannst", berichtete er bei "cyclingnews.com".

Zu dem Duo gesellt sich ein Dritter Profi, der sich auf der 5. Etappe bei einem Sturz die Hand gebrochen hat: Aliksandr Kuschynski. Der Katusha-Fahrer trägt eine ähnliche Schiene wie Martin und will die tour ebenfalls fortsetzen.

Tour-Ticker vom Vortag: Radprofi Goris stirbt an Herzinfarkt

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