Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France 2012: Tony Martin leidet unter Höllenqualen

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Tour de France 2012 - 8. Etappe  

Tony Martin leidet unter Schmerzen

08.07.2012, 13:58 Uhr | t-online.de

Tour de France 2012: Tony Martin leidet unter Höllenqualen. Tony Martin trägt an der linken Hand eine Manschette. (Quelle: dpa)

Tony Martin trägt an der linken Hand eine Manschette. (Quelle: dpa)

Die Tour de France ist für Tony Martin in diesem Jahr eine "Tour der Leiden". Jedes Schlagloch, jedes heikle Bremsmanöver und jeder Anstieg, der ihn bei der Tour de France in den Wiegetritt zwang, bereiteten dem Zeitfahr-Weltmeister nach seinem Kahnbeinbruch Schmerzen. "Ich hatte mehr Schmerzen, als ich vorher gehofft hatte", gab Martin zu.

Der QuickStep-Profi war auf der ersten Etappe der 99. Frankreich-Rundfahrt gestürzt und hatte sich das Kahnbein der linken Hand gebrochen. Bei der gestrigen siebten Etappe, bei der es zur ersten Bergankunft der diesjährigen Tour kam, litt Martin Höllenqualen. (Irre Kletterpartie: Die 8. Etappe jetzt im Live-Ticker)

Arzt: "Ein harter Tag für Tony"

"Das war ein harter Tag für Tony", sagte Team-Arzt Helge Riepenhof gegenüber "radsportnews.com". "Er fand am Berg keine gute Position für die geschiente  Hand. Er hatte große Schmerzen und hätte die Manschette am liebsten abgemacht."

Youngster Pinot stürmt zum Etappensieg

Die Favoriten geben sich keine Blöße. Für Einige ist der Traum von Gelb allerdings bereits geplatzt.

Für einige Favoriten ist der Traum von Gelb bereits geplatzt.


Handicap am Berg

Die Manschette soll das Kahnbein an seiner linken Hand stabilisieren. Ansonsten könnte der Bruch verrutschen und auch Martins großes Ziel, die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in London. gefährden. Sein Problem ist, dass er mit der linken Hand nicht mehr richtig am Lenker ziehen kann, was insbesondere bei steilen Anstiegen ein starkes Handicap ist.

Irre Kletterpartie

Doch auf der achten Etappe wartet auf den 27-Jährigen die nächsten Schwierigkeiten. Auf dem Weg von Belfort nach Porrentruy in der Schweiz sind ein Berg der ersten Kategorie, vier der zweiten Kategorie sowie jeweils ein Berg der dritten und vierten Kategorie zu bewältigen. Doch auch hier will Martin auf die Zähne beißen, schließlich steht auf der neunten Etappe das erste Zeitfahren bei der diesjährigen Tour an. Hier gehört der Eschborner zu den Favoriten und will den Etappensieg - trotz seines Kahnbeinbruchs.

Highlight für Martin

Für Martin ist es wohl der Höhepunkt der Frankreich-Rundfahrt. Ansonsten hätte er längst aussteigen können, wollte in manchen Momenten wohl auch. Doch mit dem Gedanke an einen Sieg in seiner Spezial-Disziplin will er sich für seine Leidensfähigkeit belohnen. "Ich will dort auf jeden Fall angreifen", hatte Martin bereits am vergangenen Montag, einen Tag nach seinem folgenschweren Sturz, gesagt

Schonen muss sich dabei niemand: Dienstag ist der erste Ruhetag. Von der Kleinstadt Arc-et-Senans am Rande des Jura, die ihre Tour-Premiere feiert, führt die Strecke über 41,5 km nach Besancon, dem 123.000 Einwohner zählenden Verwaltungssitz des Departements Doubs. Der Parcours ist weitgehend flach, kurz nach der Hälfte wurde jedoch ein Hügel von knapp 150 Höhenmetern eingebaut. In Besancon endet bereits zum 18. Mal eine Tour-Etappe. Zuletzt wurde hier 2004 gefahren, als Lance Armstrong gewann - das Zeitfahren war damals aber mit 55 Kilometern ein gutes Stück länger.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal