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Tour de France 2012: Wiggins bleibt bei Attacken der Konkurrenz ganz Cool

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Wiggins bleibt bei Attacken der Konkurrenz ganz cool

12.07.2012, 18:19 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Tour de France 2012: Wiggins bleibt bei Attacken der Konkurrenz ganz Cool. Trost von Spitzenreiter Wiggins: Nibalis Attacken verpufften (Quelle: Reuters)

Trost von Spitzenreiter Wiggins: Nibalis Attacken verpufften (Quelle: Reuters)

Erst versuchte es Titelverteidiger Cadel Evans, dann der Gesamtvierte Vincenzo Nibali: Doch Spitzenreiter Bradley Wiggins hat sich auf der Königsetappe der Tour de France nicht aus der Reserve locken lassen. Beim Auf und Ab über vier Alpenriesen auf der 11. Etappe über 148 Kilometer blieb der Brite ganz cool. Der 32-Jährige wehrte alle Angriffe ab und verteidigte das Gelbe Trikot. (Etappenergebnis im Überblick)

Unterdessen sorgte Pierre Rolland mit einem beherzten Antritt im Schlussanstieg nach La Toussuire für den zweiten französischen Etappensieg in Folge. Am Vortag hatte sein Teamkollege Thomas Voeckler bereits triumphiert. Zweiter bei der Bergankunft in 1705 Meter Höhe wurde Landsmann Thibaut Pinot vor dem Briten Christopher Froome. (Gesamtergebnis im Überblick)

Evans bricht ein

Nachdem Evans' Angriff am zweiten Anstieg des Tages zum Col de Croix de Fer verpufft war, überschlugen sich im Finale die Ereignisse. Erst attackierte NIbali zwei Mal, schaffte es aber nicht, sich abzusetzen. Dann brach Evans ein - und wurde zum großen Verlierer. Der Australier konnte den Tempoverschärfungen des Sky-Starduos Wiggins/Froome gut sechs Kilometer vor dem Ziel nicht mehr folgen, fiel mit gequältem Gesichtsausdruck zurück und verlor etliche Sekunden auf Wiggins.

11. Etappe: Titelverteidiger Evans bricht ein

Der Australier verzockt sich bei der Meisterprüfung in den Alpen und verliert viel Zeit.

Der Australier verzockt sich und verliert viel Zeit.


In der Gesamtwertung führt Wiggins nun 2:08 Minuten vor Froome und 2:23 Minuten vor Nibali. Evans rutschte aus den Top drei und weist einen Rückstand von 3:19 Minuten auf die Spitze auf. Auf den fünften Rang kletterte der Belgier Jurgen Van den Broeck.

Klar verzockt

Titelverteidiger Evans hatte sich klar verpokert: Der Angriff des BMC-Kapitäns am Croix de Fer kam wohl zu früh und brachte die Sky-Truppe um Wiggins nicht in Verlegenheit. Die Helfer des Mannes in Gelb erhöhten nur marginal das Tempo, was aber locker reichte, um den aufmüpfigen Australier bald wieder einzuholen.

Womöglich hatte Wiggins Evans etwas angestachelt, als er am Vortag meinte: "Wenn er jetzt nicht attackiert, würde mich das enttäuschen." Im Finish folgte für Evans dann womöglich die Quittung für den Übereifer.

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