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Tour de France 2012: Bradley Wiggins vor historischem Tour-Triumph

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Wiggins vor historischem Tour-Triumph

20.07.2012, 09:42 Uhr | t-online.de, dpa

Tour de France 2012: Bradley Wiggins vor historischem Tour-Triumph. Abgekämpft aber glücklich: Wiggins bei der Siegerehrung nach der 17. Etappe. (Quelle: dpa)

Abgekämpft aber glücklich: Wiggins bei der Siegerehrung nach der 17. Etappe. (Quelle: dpa)

Bradley Wiggins hat auch die letzte schwere Pyrenäen-Etappe schadlos überstanden und den Sieg bei der 99. Tour de France so gut wie sicher. Am letzten Anstieg des Tages zur Bergankunft in Peyragudes ging es aber heiß her, als die Konkurrenten - allen voran der Gesamtvierte Jurgen van den Broeck - den Mann in Gelb attackierten. Doch die Angriffe waren zu halbherzig, um den Sky-Kapitän ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Letztlich setzte sich der 32-Jährige mit seinem erneut bärenstarken Teamkollegen Christopher Froome ab und baute seinen Vorsprung im Kampf ums Gelbe Trikot sogar noch aus. (Gesamtergebnis im Überblick)

Tour de France - Video 
Spektakuläre Stürze

Die Sturzgefahr ist ein ständiger Begleiter der Tour-Fahrer. Video

Beim Zeitfahren am Samstag, bei dem Wiggins nach dem Tour-Ausstieg der Spezialisten Tony Martin und Fabian Cancellara Favorit ist, kann er den historischen Erfolg perfekt machen. Er wäre der erste Brite, der die Frankreich-Rundfahrt gewinnt. (Etappenergebnis im Überblick)

Valverde holt sich den Etappensieg

Derweil gewann der Spanier Alejandro Valverde nach 143,5 Kilometern als Solist die 17. Etappe. Der berüchtigte Spanier, der seinem Team Movistar den ersten diesjährigen Etappensieg bescherte, war erst zu Jahresbeginn aus einer zweijährigen Dopingsperre zurückgekehrt.

Tour de France - Videos 
Wiggins zelebriert seinen historischen Triumph

Der Brite zieht sogar noch den Sprint für Cavendish an. Video

Auf dem 1605 Meter hohen Peyragude feierte Valverde, der sein Solo 35,5 Kilometer vor dem Ziel gestartet hatte, seinen insgesamt vierten Tageserfolg bei der Tour. Er lag im Ziel 19 Sekunden vor Froome und Wiggins. Der rauschende Beifall der größtenteils spanischen Zuschauer auf den letzten Anstiegen war ihm sicher.

Spannendes Etappenfinale

Der zweite und letzte Tag im Hochgebirge der Pyrenäen hatte es wieder in sich. Zwar waren die Temperaturen im Vergleich zum Vortag um rund 20 Grad gefallen, trotzdem ging besonders im Achterbahn-Finale beim Doppelanstieg auf den Peyresourde und Peyragudes die Post ab.

In der Verfolgung des ausgerissenen Valverde schenkten sich die Topfahrer nichts. Auf den letzten acht Kilometern gab es einen offenen Schlagabtausch, aber Wiggins und Froome hielten erst souverän stand, führten dann Regie und konnten Nibali und alle anderen Favoriten sogar abschütteln. Auch Titelverteidiger Cadel Evans musste wie schon am Vortag abreißen lassen und verlor erneut viel Zeit.

Lebensgefährlicher Nebel

Der unangenehmste Anstieg war die Kletterpartie auf den Port de Balès, auf dem Alberto Contador 2010 Andy Schleck nach einem Kettenschaden wenig gentlemanlike angegriffen hatte. Besonders die Abfahrt Richtung Peyresourde war auf der extrem schmalen und steilen Straße durch Nebelschwaden hindurch lebensgefährlich.

Beim Aufstieg hatte die italienische Liquigas-Mannschaft um Nibali und den zweifachen Giro-Gewinner Ivan Basso das Tempo erhöht, um Wiggins in Verlegenheit zu bringen. Aber der Mann im Gelben Trikot blieb wie schon die gesamte Tour über cool.

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