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Tour de France 2012: Voigt will noch ein Jahr dranhängen

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Voigt will noch ein Jahr dranhängen

21.07.2012, 18:52 Uhr | sid, t-online.de

Tour de France 2012: Voigt will noch ein Jahr dranhängen. Jens Voigt denkt noch immer nicht ans Karriereende. (Quelle: imago)

Jens Voigt denkt noch immer nicht ans Karriereende. (Quelle: imago)

40 Jahre und kein bisschen müde: Jens Voigt wird sein Karriereende aller Voraussicht um ein weiteres Jahr verschieben und auch in der kommenden Saison in die Pedale treten. "Ja, ich denke schon, dass ich noch ein Jahr dranhänge. Ich habe schon das Okay von meiner Frau und meinem ältesten Sohn bekommen. Der wird bald 17 und merkt, dass so ein Playstation-Spiel doch schon etwas kostet. Er sagt, dass ich das ganz gut mache und ruhig noch ein wenig weiter fahren kann', sagte Voigt.

Evans eine einzige Enttäuschung

Der Vorjahressieger ist auch im Zeitfahren völlig außer Form.

Der Vorjahressieger ist auch im Zeitfahren völlig außer Form.


Der RadioShack-Profi ist bereits jetzt der älteste Fahrer im Profi-Zirkus. Derzeit bestreitet er seine 15. Frankreich-Rundfahrt und ist damit alleiniger deutscher Rekordhalter. Voigt hofft, seine Bestmarke im kommenden Jahr weiter auszubauen: "Ich muss sehen, ob ich es nochmal zur Tour schaffe. Ich werde es jedenfalls probieren."

Voigt glaubt weiter an Schleck

Der große Wermutstropfen der Tour 2012 sei der positive Dopingbefund seines luxemburgischen Teamkollegen Frank Schleck gewesen. Voigt, mit dem 32-Jährigen eng befreundet, glaubt jedoch auch nach der positiven B-Probe an die Unschuld Schlecks.

"Ich verstehe den Standpunkt der Leute, die ihm nicht glauben. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass er so etwas Dummes macht", sagte der Berliner. Auf die Frage, ob er für Schleck die Hand ins Feuer legen würde, antwortete Voigt nach kurzem Zögern: "Scheiße, ja!"

"Tour hat trotz Schmerzen Spaß gemacht"

Er selbst hat dagegen eine starke Bewerbung für eine erneute Einladung abgeliefert. Wie zu seinen besten Zeiten ackerte Voigt an der Spitze des Pelotons und schrammte auf der zehnten Etappe als Tagesdritter sogar knapp an seinem dritten Etappensieg der Karriere vorbei.

Mit einer Energieleistung hatte er sich an eine vierköpfige Ausreißergruppe herangekämpft, blieb entkräftet im Schlussspurt aber chancenlos. "Dass ich ein halbwegs vernünftiger Fahrer bin, war mir schon vorher klar. Ich freue mich natürlich, dass ich mich so präsentiert habe", sagte Voigt, dem die Tour "trotz der Schmerzen wieder Spaß gemacht hat".

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