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Tour de France 2012: Wiggins gewinnt Tour, Cavendish das Finale

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Cavendish und Wiggins triumphieren

23.07.2012, 10:17 Uhr | sid, t-online.de

Wiggins zelebriert seinen historischen Triumph

Der Brite zieht sogar noch einmal den Sprint für Cavendish an.

Der Brite zieht sogar noch den Sprint für Cavendish an.


Nachdem Gesamtsieger Bradley Wiggins auf der "Tour d'Honneur" ausgiebig gefeiert hatte, ließ sich sein Landsmann und Teamkollege Mark Cavendish den prestigeträchtigen Finalsieg in Paris nicht entgehen. Der Weltmeister setzte sich nach 120 Kilometern im Massensprint vor Peter Sagan durch und feierte seinen vierten Etappenerfolg auf den Champs Elysées. André Greipel konnte sich nicht in Szene setzen und musste sich mit Platz acht zufrieden geben. "Ich bin wahnsinnig glücklich. Es gibt nicht größeres, als in Paris zu triumphieren", freute sich Cavendish. (Das Etappenergebnis im Überblick)

Greipel kann sich aber schon am kommenden Samstag revanchieren, wenn die beiden schnellsten Sprinter der Welt beim olympischen Straßenrennen in London wieder die Klingen kreuzen.

"Verdammt, ich hab die Tour gewonnen!"

Wiggins triumphierte derweil in 109 Jahren Tour de France als erster Brite bei der Frankreich-Rundfahrt. In der Endabrechnung verwies der 32-Jährige Kapitän der überragenden Sky-Mannschaft seinen Teamkollegen Christopher Froome (+3:21 Minuten) und den Italiener Vincenzo Nibali (+6:19) auf die Plätze. (Gesamtwertung im Überblick)

"Verdammt noch mal, ich habe die Tour gewonnen!", jubelte der dreifache Bahn-Olympiasieger, der sich sein erstes Gelbes Trikot auf der 7. Etappe geholt und bis Paris nicht mehr abgegeben hatte.

Das obligatorische Glas Sekt darf nicht fehlen

Auf der "Tour d'Honneur" ließ der strahlende Sieger drei Wochen Strapazen, drei Wochen Druck, drei Wochen Kampf um die Gesamtführung genüsslich ausklingen. Wiggins posierte für Fotos, Vorjahressieger Cadel Evans klopfte ihm anerkennend auf die Schulter - und auch das traditionelle Glas Sekt ließ er sich nicht nehmen.

Zahlreiche britische Fans säumten im Herzen von Paris den weltberühmten Prachtboulevard, der Union Jack dominierte das Bild an der Strecke. Es war der verdiente Lohn für die Vollendung eines penibel kalkulierten Plans, der nur einen Sieger zuließ: Bradley Wiggins. Die vielen Zeitfahrkilometer spielten ihm in die Karten, und er wusste erstklassig mit diesem Trumpf umzugehen.

"Wollte meine Arbeit würdig abschließen"

So auch am Samstag, als er auf den 53,5 Kilometern nach Chartres seinen größten Karriere-Erfolg praktisch perfekt machte. 1:16 Minuten nahm er seinem manchmal etwas aufmüpfigen Teamkollegen Froome ab und baute seinen Vorsprung auf diesen in der Gesamtwertung auf 3:21 Minuten aus. "Was ich gemacht habe, ist das, was ich am besten kann: gegen die Uhr zu fahren. Das war ein ausgezeichneter Kurs und ich wollte meine Arbeit hier würdig abschließen", sagte Wiggins

"Auf den letzten zehn Kilometern kamen viele Emotionen hoch, alles wirbelte in meinem Kopf durcheinander: die Enttäuschung im letzten Jahr, Cadel im letzten Jahr in der gleichen Position zu sehen. Ich habe mir immer vorgestellt, was man wohl empfinden mag, und jetzt weiß ich es."

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