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Jan Ullrich über Lance Armstrong: "Der liebe Gott richtet alles"

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Ullrich kritisiert Armstrong

12.06.2013, 15:02 Uhr | dpa

Jan Ullrich über Lance Armstrong: "Der liebe Gott richtet alles". Lance Armstrong (li.) und Jan Ullrich. (Quelle: imago/Bürhaus)

Lance Armstrong (li.) und Jan Ullrich. (Quelle: Bürhaus/imago)

Ausgerechnet Jan Ullrich hat seinen Dauerrivalen Lance Armstrong massiv attackiert. Der tiefe Fall des texanischen Dopingsünders habe dem Radsport einen "Riesenschaden" zugefügt. Überrascht habe ihn die Causa aber nicht, sagte der 39-Jährige der "Sport Bild".

"Ich gönne niemandem etwas Schlechtes, auch Lance nicht. Aber ich habe immer gesagt: Lance wird nicht davonkommen. Der liebe Gott richtet alles", sagte Ullrich, selbst umstrittener Tour-Sieger von 1997.

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"Armstrong hatte viele Feinde"

Auch am Umgang von Armstrong mit den Kollegen ließ Ullrich kein gutes Haar: "Lance hat sich zu viele Feinde gemacht. Er wollte immer der Boss sein und hat seine Untergebenen teilweise gnadenlos geführt. Das war schon extrem", sagte er. Armstrong hatte gestanden, bei seinen sieben Tour-de-France-Siegen gedopt zu haben. Die Titel wurden ihm nachträglich aberkannt.

Eine umfassende eigene Doping-Beichte lehnte Ullrich erneut ab: "Der Radsport hat sich selbst aufgeklärt. Ich war auch Teil des Systems. Je mehr herauskam, umso besser haben die Leute meine Aussagen von damals verstanden." Er hatte stets betont, niemanden betrogen zu haben.

Im Vorjahr wurde er vom Internationalen Sportgerichtshof CAS wegen seiner Verwicklung in den Skandal um Dopingarzt Eufemiano Fuentes zu einer zweijährigen Sperre verurteilt, die rückwirkend vom 22. August 2011 an ausgesprochen wurde. Außerdem wurden ihm alle Resultate vom 1. Mai 2005 an gestrichen.

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