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Tour de France 2013: Deutsche Top-Sprinter bereits in Top-Form

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Deutsche Top-Sprinter bereits in Tour-Form

17.06.2013, 09:22 Uhr | sid

Tour de France 2013: Deutsche Top-Sprinter bereits in Top-Form. Andre Greipel ist einer der weltbesten Sprinter. (Quelle: imago/Hartenfelser)

Andre Greipel ist einer der weltbesten Sprinter. (Quelle: Hartenfelser/imago)

Die 100. Tour de France kann für die deutschen Top-Sprinter Andre Greipel und Marcel Kittel kommen. Bei der gut besetzten Test-Rundfahrt "Ster ZLM Toer" in den Niederlanden haben sich die beiden Spitzenfahrer in der abgelaufenen Woche stark präsentiert und dürfen sich berechtigte Hoffnungen auf den großen Coup bei der Frankreich-Rundfahrt machen: das Gelbe Trikot nach der ersten Etappe.

Bei der Tour de Suisse sorgte Altmeister Jens Voigt für Aufsehen, auch John Degenkolb gewann dem Rennen in der Schweiz trotz fehlendem Etappensieg etwas Positives ab.

Kittel: "Warm up läuft gut"

"Ich habe lange auf diesen Moment gewartet, mal wieder im direkten Duell gegen die absolute Sprint-Elite antreten zu können. Dieser Sieg gegen Andre und Cav gibt Moral. Das Warm up auf die Tour läuft bislang sehr gut", sagte Kittel nach seinem Sieg auf der 3. Etappe. Im Duell Mann gegen Mann hatte der 25-Jährige seine großen Konkurrenten Greipel und den britischen Sprintstar Mark Cavendish (Quick Step) geschlagen.

Zwar konnte Kittel das Gelbe Trikot des Gesamtführenden nicht erfolgreich verteidigen, einen Vorgeschmack auf den möglichen größten Karriereerfolg genoss er dennoch. Wenn am 29. Juni die Tour de France auf Korsika in ihre Jubiläumsausgabe startet, wäre auf dem 212 km langen Kurs von Porto-Vecchio nach Bastia alles andere als ein "Sprint Royale" eine große Überraschung.

Greipel: "Großartige Woche"

Das weiß auch Greipel. Der Supersprinter vom Team Lotto-Belisol konnte bei der "Ster ZLM Toer" zwar keinen Etappensieg für sich verbuchen, gewann aber dennoch das Grüne Trikot des Punktbesten. "Hinter uns liegt eine großartige Woche", schrieb Greipel via Twitter. Am Sonntag siegte er auf der 176,2 km langen Schlussetappe von Gerwen nach Boxtel im Sprint des Hauptfeldes und wurde Fünfter. Der Tagessieg ging an Pim Ligthart (Vacansoleil), der aus einer Fluchtgruppe heraus triumphierte. Den Gesamtsieg sicherte sich Lars Boom (beide Niederlande/Blanco).

John Degenkolb, neben Kittel zweiter designierter Tour-Kapitän bei Argos-Shinamo, blieb ein Tageserfolg bei der Tour de Suisse verwehrt. Enttäuscht war der 24-Jährige, der sich nach seinem Etappensieg beim Giro d'Italia eine längere Rennpause gegönnt und sich im Höhentrainingslager geschunden hatte, aber nicht. "Meine Form kommt so langsam", sagte Degenkolb.

Altmeister Jens Voigt beeindruckte derweil in seiner Lieblingsrolle: als Ausreißer im Kampf gegen den Rest. Auf der 4. Etappe schrammte der 41-Jährige an einer Sensation vorbei und wurde als letzter von drei Ausreißern erst knapp einen Kilometer vor dem Ziel gestellt. "Ich sage immer: wenn es weh tut, musst du den anderen noch mehr Schmerzen zufügen. Wenn die Leute sagen, es ist verrückt oder dumm etwas zu versuchen, dann mache ich es", sagte Voigt. Noch hat sein Team Radio Shack das Aufgebot für die Tour nicht bekannt gegeben. Ein Nominierung Voigts ist jedoch wahrscheinlich. Und damit erneute Fluchtversuche auf den Straßen Frankreichs.

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