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    Tour de France 2013: Marcel Kittel gewinnt erste Etappe

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    Marcel Kittel gewinnt erste Etappe

    30.06.2013, 07:32 Uhr | sid

    Tour de France 2013: Marcel Kittel gewinnt erste Etappe. Kittel jubelt nach seinem Sieg in Bastia. (Quelle: AP/dpa)

    Kittel jubelt nach seinem Sieg in Bastia. (Quelle: AP/dpa)

    Für Marcel Kittel ist der Traum vom Gelben Trikot bei der Tour de France gleich zu Beginn der Jubiläums-Auflage nach einem hektischen Etappenfinale wahr geworden. In einem klassischen "Sprint royale" setzte sich der 25-Jährige in Bastia vor dem Norweger Alexander Kristoff durch und gewann die erste Etappe der 100. Frankreich-Rundfahrt. (Etappenergebnis im Überblick)

    Kittel ist damit der erste Deutsche im "Maillot jaune" seit Stefan Schumacher im Jahr 2008. Großes Pech hatte der Rostocker Andre Greipel, der wegen eines Defektes kurz vor dem Ziel nicht in den Sprint eingreifen konnte. Auch die Favoriten Mark Cavendish und Peter Sagan waren vorzeitig aus dem Rennen. Beide wurden Opfer eines Massensturzes wie auch Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin, der mit völlig zerrissenem Trikot und blutend am Mannschaftsbus ankam. Der 28-Jährige zog sich schwere Verletzungen zu und muss um die Fortsetzung der Tour bangen.

    "Ich bin total durcheinander"

    Kittel entschädigte sich durch seinen Erfolg auch für das Pech im Vorjahr, als er früh erkrankt aussteigen musste. "Es ist unglaublich, ich bin total durcheinander", sagte er kurz nach dem Ziel vollkommen überwältigt. Sein bisher größter Triumph war ein Etappensieg bei der Vuelta in Spanien gewesen.

    Die Auftaktetappe über 213 Kilometer war eine seltene Gelegenheit für die weltbesten Sprinter, das Gelbe Trikot zu tragen. Normalerweise beginnt die Tour mit einem Prolog. Diesmal jedoch hatten die Organisatoren ein Flachstück gewählt. Kittel hatte dies im Vorfeld als Geschenk bezeichnet. Zuletzt hatte es 1966 in Charleville eine Auftakt-Flachetappe gegeben. Diese hatte damals Rudi Altig für sich entschieden.

    Bus sorgt für Chaos

    "Wir werden alles versuchen, um das Gelbe Trikot zu holen", hatte Kittels Teamkollege John Degenkolb noch vor dem Grand Depart gesagt. Doch auf den letzten Kilometern wäre es beinahe gar nicht zum Sprint gekommen, weil sich die Ereignisse überschlugen: Nach einem kuriosen Zwischenfall gab es kurzfristig Gerüchte über einen Abbruch oder zumindest eine Verlegung des Ziels. "Es hieß kurzzeitig, das Ziel ist weiter vorn, dann ging es doch weiter. Das war natürlich doof', sagte Greipels Anfahrer bei Lotto Marcel Sieberg.

    Der Bus des australischen Teams Orica-Green Edge hatte direkt auf der Ziellinie festgesteckt, weil er mit dem Dach am Zielturm hängen geblieben war. Das Fahrzeug konnte gerade noch rechtzeitig entfernt werden.

    Ausreißer 40 Kilometer vor dem Ziel gestellt

    Die Sprinterteams ließen fünf Ausreißer einige Zeit gewähren, darunter in Lars Boom und Juan Antonio Flecha zwei als sehr tempofest bekannte Fahrer. Das begehrte erste Bergtrikot der Tour holte sich jedoch der Spanier Juan Jose Lobato, der in Sotta seine Begleiter an einem Anstieg der vierten Kategorie düpierte. Den Sieg im ersten Tour-Zwischensprint holte sich dann aber Boom, Greipel behielt gegen Cavendish die Oberhand um Rang sechs.

    Kittel hatte sich ganz herausgehalten und Kraft für den Kampf um das gelbe Trikot gespart. Schon knapp 40 Kilometer vor dem Ziel war die Fluchtgruppe dann gestellt.

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