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Tour de France 2013: Marcel Kittel verliert das Grüne Trikot

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Simon Gerrans siegt mit Millimeter-Vorsprung

02.07.2013, 06:53 Uhr | sid

Tour de France 2013: Marcel Kittel verliert das Grüne Trikot. Simon Gerrans (Mitte) setzt sich im Massensprint durch. (Quelle: dpa)

Simon Gerrans (Mitte) setzt sich im Massensprint durch. (Quelle: dpa)

Radprofi Peter Sagan hat seinen Anspruch auf den Sprint-Thron bei der 100. Tour de France untermauert und Marcel Kittel auch das Grüne Trikot entrissen. Auf seinen ersten Tagessieg bei der Jubiläumsausgabe der Frankreich-Rundfahrt muss der Slowake aber weiter warten: Der 23-Jährige vom Team Cannondale unterlag im Massensprint der 145,5 Kilometer langen 3. Etappe von Ajaccio nach Calvi hauchdünn dem Australier Simon Gerrans (Orica). Immerhin entriss er dem deutschen Auftakthelden Kittel aber das Trikot des Punktbesten. (Etappenergebnis im Überblick)

Das Gelbe Trikot verteidigte Jan Bakelants (Belgien/Radio Shack) erfolgreich. Das technisch anspruchsvolle Teilstück endete in einem Sprint, in den die bereits abgehängten Top-Sprinter Kittel, Andre Greipel (Lotto) und Mark Cavendish (Großbritannien/Quick Step) nicht eingreifen konnten.

Kittel verabschiedet sich aus dem Rampenlicht

Nachdem Sagan lange Zeit wie der sichere Sieger aussah, musste sich der dreimalige Tour-Etappensieger letztlich doch Gerrans geschlagen geben. Dieser hatte sich in den Positionskämpfen zuvor jedoch unfair verhalten, als er Weltmeister Philippe Gilbert (BMC/Belgien) beinahe in die Streckenbegrenzung drängte.

Kittel verabschiedete sich vorerst aus dem Rampenlicht der Tour. Nach einem fulminanten Auftaktsieg sowie einem Tag in Gelb verlor der 25-Jährige vom Team Argos-Shimano auch das Malliot vert und nahm erstmals bei dieser Tour nicht an der Siegerehrung teil. Dennoch gelang Kittel ein Teilerfolg, als er souverän den Zwischensprint des Hauptfeldes nach 28,5 Kilometer vor Greipel und Cavendish gewann.

Tony Martin hält weiter durch

Der von seinem schweren Sturz auf der ersten Etappe noch immer gezeichnete Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin (Quick Step) hielt sich zumeist am Ende des Hauptfeldes auf und erlebte einen ruhigen Arbeitstag.

Unmittelbar nach dem scharfen Start des Rennens machten sich fünf Fahrer auf die Flucht, darunter drei Franzosen. Das Hauptfeld ließ das Quintett jedoch nie wirklich ziehen und beschränkte den Rückstand auf maximal viereinhalb Minuten. Als in Simon Clarke (Australien/Orica) der letzte Ausreißer knapp 15 Kilometer vor dem Ziel gestellt war, begannen einzelne Fahrer am Col de Marsolino (2. Kategorie) zu attackieren. Keiner der Ausreißversuche war allerdings von Erfolg gekrönt.

Favoriten halten sich bedeckt

Die Favoriten auf den Tour-Gesamtsieg verzichteten an dem im Schnitt 8,1 Prozent steilen Anstieg, dessen Scheitelpunkt 13,5 km vor dem Etappenende lag, auf Muskelspiele.

Die 100. Frankreich-Rundfahrt ist derweil für die ersten beiden Radprofis bereits beendet. Der Kasache Andrei Kascheschkin (Astana) stieg kurz nach dem scharfen Start vom Rad, zur Mitte des Rennens folgte ihm der Franzose Yohann Bagot (Cofidis). Damit verbleiben noch 196 Fahrer im Peloton.

Korsika sagt "Au revoir"

Nach dem dreitägigen Premieren-Gastspiel auf Korsika kehrt die Tour de France zur vierten Etappe am Dienstag auf das französische Festland zurück - und wird dieses bis zum Ende der Rundfahrt am 21. Juli in Paris nicht mehr verlassen. Nach der Überquerung einer Mittelmeer-Passage in Flugzeugen oder auf Fähren findet in Nizza über 25 Kilometer das einzige Mannschaftszeitfahren der Jubiläumstour statt.

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