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Mark Cavendish sprintet zum ersten Sieg bei der Tour de France 2013

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Cavendish schlägt erstmals zu

05.07.2013, 15:16 Uhr | dpa

Mark Cavendish sprintet zum ersten Sieg bei der Tour de France 2013. Triumphator: Mark Cavendish ließ der Konkurrenz in Marseille keine Chance und durfte über seinen 24. Etappensieg jubeln.  (Quelle: AP/dpa)

Triumphator: Mark Cavendish ließ der Konkurrenz in Marseille keine Chance und durfte über seinen 24. Etappensieg jubeln. (Quelle: AP/dpa)

Der frustrierte Mark Cavendish hat zurückgeschlagen. Bei der zweiten echten Gelegenheit für die Sprinter bei der 100. Tour de France war der Brite aus der Tony-Martin-Mannschaft nicht zu schlagen. Der gesundheitlich leicht angeschlagene Ex-Weltmeister gewann die fünfte und mit 228,5 Kilometern zweitlängste Etappe vor dem Norweger Edvald Boasson Hagen und dem Slowaken Peter Sagan. In Marseille ließ Cavendish auch dem ambitionierten André Greipel auf Platz vier keine Chance und feierte seinen insgesamt 24. Tour-Etappensieg. (Etappenergebnis im Überblick)

Zum Auftakt der Jubiläums-Tour war Cavendish durch einen Massensturz behindert worden, so dass er sich in Bastia nicht in Szene setzen konnte. Dies tat er diesmal aber mit allem Nachdruck. "Die Mannschaft hat versucht, mich aus allem rauszuhalten. Das ist sehr gut gelungen. Ich bin sehr zufrieden. Ich hoffe, das ist der Start für mehr Erfolge. Wir wollen noch einiges hier gewinnen, vielleicht kann auch Tony noch etwas abholen", sagte Cavendish, der 24 Stunden nach dem verpassten Etappensieg im Mannschaftszeitfahren für Jubel in der belgischen Mannschaft sorgte.

Schwerstarbeit für den Kapitän

Der Australier Simon Gerrans vom Orica-GreenEdge-Team verteidigte in Marseille, wo es wenige Hundert Meter vor dem Zielstrich einen Massensturz gegeben hatte, unterdessen sein Gelbes Trikot. Marcel Kittel war mit vielen weiteren Fahrern 15 Kilometer vor dem Ziel zu Fall gekommen, so dass er im Finale keine Rolle spielen konnte.

Omega Pharma-Quick Step hatte seinen Sprint-Kapitän optimal in Position gebracht. Beim Kampf um die Führungspositionen leistete auch der verletzte Martin Schwerstarbeit für Kapitän Cavendish. Im schwierig zu fahrenden Zielbereich mit einer scharfen Linkskurve 450 Meter vor dem Zielstrich hielten ihn seine Teamkollegen aus dem Wind und brachten ihn zur 200-Meter-Marke. Dann trat Cavendish an und ließ alle hinter sich.

Martin: "Dieser Sieg hat uns gefehlt"

"Dieser Sieg hat uns wirklich gefehlt. Wir waren nach Korsika und der knappen Niederlage im Mannschaftszeitfahren ganz schön am Boden. Ich bin ein Teamplayer und wenn meine Mannschaft glücklich ist, bin ich das auch", sagte Martin.

Schon früh hatte sich eine sechsköpfige Ausreißergruppe formiert. In ihr fuhr auch Yukija Arashiro. Weil die Ausreißer zum Teil über zwölf Minuten Vorsprung hatten, befand sich der Japaner aus dem Europcar-Team längere Zeit im virtuellen Gelben Trikot. Vier Kilometer vor dem Ziel musste sich aber auch der letzte der ursprünglich sechs Ausreißer dem Tempodiktat der Sprinterteams beugen und wurde eingeholt.

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