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Tour de France 2013: André Greipel schafft die Revanche

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Greipel schafft die Revanche

05.07.2013, 09:17 Uhr | t-online.de, dpa

Tour de France 2013: André Greipel schafft die Revanche. André Greipel ballt die Faust nach seinem Sieg. (Quelle: dpa)

André Greipel ballt die Faust nach seinem Sieg. (Quelle: dpa)

André Greipel hat die 6. Etappe der 100. Tour de France gewonnen. Nach 176,5 Kilometer von Aix-en-Provence nach Montpellier setzte sich das deutsche Sprint-Ass im Endspurt vor dem Slowaken Peter Sagan sowie Marcel Kittel durch. Für Greipel war es der fünfte Tour-Etappensieg.

Daryl Impey aus Südafrika übernahm durch einen 13. Platz das Gelbe Trikot von seinem Orica-Teamkollegen Simon Gerrans (Australien) und ist damit der erste Afrikaner in der 110-jährigen Tour-Geschichte, der die Gesamtführung der Frankreich-Rundfahrt innehat. (Etappenergebnis im Überblick)

Vierkampf um den Sieg

Knapp vier Stunden hielten sich die Fahrer zurück und absolvierten das Überführungsteilstück in Richtung der Pyrenäen weitgehend geschlossen. Für echte Aufregung sorgte erst das Finale, das in einem klassischen "Sprint Royale" mündete. Greipel, Sagan, Kittel und auch der Brite Mark Cavendish, der rund 30 Kilometer vor dem Ziel gestürzt war und sich ins Hauptfeld zurückarbeiten musste, kämpften verbissen um den Sieg.

Gegen die perfekte Vorbereitung von Greipels Team Lotto-Belisol war die versammelte Sprint-Elite jedoch machtlos. Greipels Mannschaftskollege und Kumpel Marcel Sieberg, der den vierten Platz und die mäßige Arbeit am Vortag auch auf seine Kappe genommen hatte, servierte dem deutschen Meister den Sieg auf dem Silbertablett. "Alles ist perfekt gelaufen. Wenn uns keiner vor die Karre fährt, sind wir schwer zu schlagen", sagte Sieberg.

Greipel: "Bin stolz"

"Gestern haben wir einen kleinen Fehler gemacht, heute waren wir umso mehr motiviert. Jeder hat gesehen, was für ein starkes Team wir haben. Sie unterstützen mich überall, ich bin sehr stolz auf diese Mannschaft", sagte Greipel. Der 30-Jährige machte mit seinem Erfolg auch den enttäuschenden Tour-Auftakt ein Stück weit vergessen. Bei der ersten Etappe war er mit Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin kollidiert und konnte im Anschluss wegen eines Defekts nicht in den Massensprint eingreifen - die Chance auf das Gelbe Trikot war dahin.

Getrübt wurde Greipels Erfolg vom Ausfall seines Kapitäns Jürgen van den Broeck. Der 30-jährige Belgier musste das Rennen vor dem Start aus Verletzungsgründen beenden. Einen Rückschlag erlebte auch der Slowene Janez Brajkovic, der zwölf Kilometer vor dem Ziel stürzte und mehrere Minuten auf der Straße sitzenblieb. Der Astana-Kapitän beendete die Etappe mit Schmerzen und verlor einige Minuten auf die Konkurrenz.

Die erste Woche der 100. Tour de France endet am Freitag mit der letzten Überführungsetappe in Richtung der Pyrenäen. Über 205,5 Kilometer verläuft der Kurs von Montpellier nach Albi. Die Sprinter dürften sich im Kampf um das Grüne Trikot nochmals auszeichnen wollen, ehe es am Wochenende in das von ihnen ungeliebte Hochgebirge geht.

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