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Radsport: RadioShack-Leopard entlässt Fränk Schleck

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RadioShack-Leopard entlässt Fränk Schleck

05.07.2013, 09:12 Uhr | dpa

Radsport: RadioShack-Leopard entlässt Fränk Schleck. Fränk Schleck steht vor einer ungewissen Zukunft. (Quelle: imago/PanoramiC)

Fränk Schleck steht vor einer ungewissen Zukunft. (Quelle: PanoramiC/imago)

Im RadioShack-Leopard-Team ist kein Platz mehr für den Radprofi Fränk Schleck. "Nach gründlicher Prüfung" sei die Teamleitung zu der Entscheidung gekommen, auf seine Dienste in Zukunft zu verzichten. Das teilte sie nach der sechsten Etappe der 100. Tour de France mit.

Fränk Schlecks einjährige Dopingstrafe wäre am 14. Juli abgelaufen - der 33-Jährige erhält aber keinen neuen Vertrag. Im letzten Satz des Team-Statements hieß es: "Wir wünschen ihm für die Fortsetzung seiner Karriere alles Gute."

Doping-Affäre vor einem Jahr

Fränk Schleck wird offensichtlich Fehlverhalten im Zusammenhang mit seiner Doping-Affäre bei der Tour de France 2012 vorgeworfen. Der Tour-Dritte von 2011 war im letzten Jahr positiv auf das Diuretikum Xipamid getestet und anschließend für 12 Monate gesperrt worden. Das Präparat kann zum Verschleiern anderer Substanzen eingesetzt werden.

Fränks Bruder Andy Schleck peilt im RadioShack-Team bei der laufenden Tour einen Platz unter den ersten Zehn an. 2010 war er zum Toursieger erklärt worden, nachdem der des Dopings überführte Alberto Contador aus Spanien gesperrt worden war.

"Wir Schlecks sind Kämpfer"

Fränk Schleck äußerte sich am Abend beim TV-Sender RTL Luxemburg. "Ich bin überrascht von der Entscheidung. Ich habe immer meine Arbeit gemacht und mich in der ganzen Zeit nicht nach anderen Teams umgeschaut", sagte er. Sein Bruder Andy erklärte: "Ich bin hier um die Tour zu fahren. Aber wir Schlecks sind Kämpfer und wir werden weiter kämpfen."

Teambesitzer Flavio Becca aus Luxemburg hatte vor dem Tourstart seine World-Tour-Lizenz für das kommende Jahr an Trek verkauft. Bisher ist der US-amerikanische Fahrradhersteller Co-Sponsor neben der US-Elektrofirma RadioShack, die allerdings für 2014 bereits ihren Ausstieg erklärt hatte.

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