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Froome: "Ich freue mich auf die Berge"

05.07.2013, 16:57 Uhr | dpa

Christopher Froome: "Ich freue mich auf die Berge". Für Top-Favorit Christopher Froome beginnt die Tour jetzt erst richtig. (Quelle: dpa)

Für Top-Favorit Christopher Froome beginnt die Tour jetzt erst richtig. (Quelle: dpa)

Für die Sprinter beginnt nun die Tour der Leiden, die Favoriten können es kaum erwarten: Am Samstag steht die ersten Pyrenäen-Etappe der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt auf dem Programm (ab 11.35 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de). Die Fahrer müssen über den 2001 Meter hohen Col de de Pailheres klettern und hinauf zum schweren Schlussanstieg nach Ax-3-Domaines.

Da bislang nicht einmal das Mannschaftszeitfahren für wesentliche Abstände gesorgt hat und auch auf Korsika ernsthafte Muskelspiele ausgeblieben waren, werden sich vor allem Chris Froome und Alberto Contador ein erstes echtes Duell liefern.

Froome fühlt sich in "perfekter Position"

Und selbst wenn die Tour am Samstag sicher nicht entschieden wird, psychologisch wird der Abschnitt in jedem Fall folgenreich sein. "Ich freue mich auf die Berge, diese Flachetappen zehren an den Nerven", sagte Froome.

Das Interesse des 28-Jährigen und seiner Konkurrenten lag bisher darin, keine unnötige Zeit zu verlieren und sich möglichst schadlos zu halten in den verschiedenen Massenstürzen. Sky-Kapitän Froome gelang dies wie auch dem australischen Tour-Sieger von 2011 Cadel Evans (BMC). "Wir sind im Moment in einer perfekten Position“, sagte Froome, der auf Gesamtrang sieben die beste Ausgangslage aller Sieganwärter hat.

Bei Contador läuft es immer besser

Andere kamen weniger glimpflich davon. Contador war in den Crash auf der ersten Etappe verwickelt, blieb aber bis auf Hautabschürfungen von Blessuren verschont. "Wir wollen Alberto jetzt schützen und sicher bis in den Pyrenäen bringen", sagte Saxo-Sportdirektor Fabrizio Guidi. Der zweimalige Gesamtsieger liegt nur sechs Sekunden hinter Froome ebenfalls gut im Rennen. "Ich fühle mich seit dem Sturz jeden Tag ein bisschen besser und will in bester Verfassung in den Pyrenäen ankommen“, sagte Contador, der aber auch durch den knappen Rückstand unter Zugzwang steht.

Am heftigsten trafen die Stürze Andre Greipels Lotto-Teamkapitän Jürgen Van den Broeck, der in Marseille kurz vor dem Ziel dem Franzosen Nacer Bouhanni nicht ausweichen konnte und mit einer ernsthaften Knieverletzung abreisen musste. Immerhin tröstete den Gesamtvierten des Vorjahres der Etappensieg des Rostockers. "Es war die Hölle nach meinem Sturz, jetzt spüre ich aber Freude, weil Andre gewonnen hat."

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