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Tour de France 2013: Trio könnte für deutsche Woche sorgen

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Trio will für eine deutsche Woche sorgen

09.07.2013, 12:58 Uhr | sid

Tour de France 2013: Trio könnte für deutsche Woche sorgen. Marcel Kittel (vorne) hat eine klare Meinung. (Quelle: imago/Sirotti)

Marcel Kittel (vorne) hat eine klare Meinung. (Quelle: imago/Sirotti)

Es könnte eine deutsche Woche werden bei der 100. Tour de France. Tony Martin greift nach dem Sieg im Zeitfahren, dazu mehrere Erfolgschancen für die Top-Sprinter Andre Greipel und Marcel Kittel: Den deutschen Rad-Stars bieten sich beste Erfolgsgelegenheiten. Und es geht gleich bei der zehnten Etappe los.

Von Saint-Gildas-des-Bois führt das Teilstück flach über 197 Kilometer in die Bretagne nach Saint-Malo - ein Profil ganz nach dem Geschmack der schnellsten Fahrer im Feld. "Mein Ziel ist es jetzt, auf Etappenjagd zu gehen", sagte Kittel, der mit je einem Tag in Gelb und Grün bereits für einen starken deutschen Tour-Start gesorgt hatte.

"Ich muss den Motor am Laufen halten"

Vor den anstehenden Aufgaben war aber zunächst einmal ein bisschen Regeneration und Krafttanken am Ruhetag angesagt. "Es reicht mir erst einmal mit Bergen", sagte Kittel nach den strapaziösen Pyrenäen-Etappen. Am Sonntag hatten sich die Sprinter quälen müssen, um das Ziel in Bagneres-de-Bigorre im Zeitlimit zu erreichen. Es gelang - wenn auch unter größten Anstrengungen.

Auch Tony Martin kam mit den Abgehängten an und beendete die Etappe im vorgegebenen Zeitfenster. Auf die faule Haut legte sich Martin trotz der Rennpause am Montag jedoch nicht und absolvierte rund zwei Stunden auf dem Rad. "Ich muss den Motor am Laufen halten. Aber die Verschnaufpause tut extrem gut", sagte Martin. Am Mittwoch soll nach seinem Sturz auf Korsika und der knappen Niederlage im Mannschaftszeitfahren in Nizza endlich seine Stunde schlagen.

Kittel rührt die Werbetrommel

Im Einzelzeitfahren nach Mont-Saint-Michel ist der Weltmeister der große Favorit auf den Sieg. "Alles andere als der Sieg wäre eine herbe Enttäuschung", sagte der Quick-Step-Profi im Gespräch mit t-online.de.

Auch nach dem ersten von zwei Zeitfahren der Jubiläumsausgabe hoffen die deutschen Fahrer auf Erfolge. Zwei klassische Sprint-Etappen bieten Kittel und Greipel abermals die Chance auf einen Tagessieg. "Die kommende Woche hat noch einiges zu bieten", sagte Kittel: "Ich denke, dass ich noch genug Körner habe und stark genug bin. Das ist eine Riesenchance, noch einmal die Werbetrommel zu rühren." Und Greipel fasste es so zusammen: "Was das Ziel ist, sieht man schon beim Blick auf den Etappenplan."

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