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Tour de France 2013: Marcel Kittel siegt vor André Greipel

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Deutscher Doppelsieg bei der Tour

10.07.2013, 08:07 Uhr | sid

Tour de France 2013: Marcel Kittel siegt vor André Greipel. Marcel Kittel (re.) jubelt, Andre Greipel ist geschlagen. (Quelle: Reuters)

Marcel Kittel (re.) jubelt, Andre Greipel ist geschlagen. (Quelle: Reuters)

Die Top-Sprinter Marcel Kittel und André Greipel haben die "deutsche Woche" bei der 100. Tour de France mit einem Doppelsieg mustergültig eingeläutet. Der 25-jährige Kittel gewann die 197 Kilometer lange zehnte Etappe von Saint-Gildas-des-Bois nach Saint-Malo in der Bretagne und sicherte sich seinen zweiten Tageserfolg bei der Jubiläumsausgabe. (Das Etappenergebniss im Überblick)

Der Argos-Profi setzte sich in einem hektischen Massenspurt vor Greipel und Mark Cavendish durch und legte damit den Grundstein für die erhoffte Siegesserie deutscher Fahrer in den kommenden Tagen. (Weitere News finden Sie in unserem Tour-Blog)

Kittel: "Meine Jungs haben toll gearbeitet"

Aufgrund des starken Küstenwindes entwickelte sich ein extrem nervöser und schneller Schlusssprint, in dem sich Kittel taktisch clever verhielt. Kittel suchte das Hinterrad Greipels und übersprintete den fünfmaligen Tour-Etappensieger auf den letzten Metern. "Ich bin so glücklich, dass wir eine derart erfolgreiche Tour haben. Die letzten Kilometer waren sehr hektisch, jede Mannschaft wollte vorne fahren. Aber meine Jungs haben heute wieder toll gearbeitet", sagte Kittel, der nach seinem Auftaktsieg auf Korsika je einen Tag im Gelben und Grünen Trikot verbracht hatte.

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Greipel ärgerte sich über eine Kopfsteinpflasterpassage auf den letzten Metern, die der 30-Jährige nicht erwartet hatte. "Ich hatte einen super Punch, war aber überrascht über das Kopfsteinpflaster. Sowas müsste man eigentlich wissen. Ich bin total enttäuscht, der Leadout war perfekt", erklärte Greipel.

Cavendish stößt Veelers vom Rad

Unrühmlich verhielt sich Cavendish, der Kittels Teamkollegen Tom Veelers bei höchster Geschwindigkeit vom Rad stieß. Der Niederländer fiel spektakulär, blieb aber wohl weitgehend unverletzt. "Ein Typ namens Mark Cavendish hat mir einen Bodycheck gegeben. Das ist das Letzte, an das ich mich erinnere", sagte Veelers.

Für Kittel bleibt seine zweite Tour de France derweil ein einziger Erfolg. Lob erhielt er deshalb auch von seinem Berliner Teamkollegen Simon Geschke: "Marcel hat mal wieder bewiesen, dass er zu den Top-Sprintern gehört. Ich bin glücklich, dass ich ein Teil dieser Mannschaft bin."

Erst Martin und dann wieder Kittel oder Greipel?

Weitere Chancen auf einen Tageserfolg bieten sich Kittel und Greipel bereits am Donnerstag und Freitag, wenn die nächsten Sprintankünfte erwartet werden. "Vielleicht können wir das Ergebnis wiederholen", sagte Kittel. Zunächst geht am Mittwoch Weltmeister Tony Martin als Favorit in das 33 Kilometer lange Einzel-Zeitfahren nach Mont-Saint-Michel und könnte für den insgesamt vierten deutschen Etappensieg bei der Jubiläumsausgabe sorgen.

Top-Favorit Christopher Froome wird dann mit dem Gelben Trikot des Gesamtführenden auf den Schultern starten. Der Brite hatte keine Probleme dieses zu verteidigen und erlebte einen ruhigen Tag.

Ausreißer lange vorne

Die zehnte Etappe nahm kurz nach dem Start seinen erwarteten Verlauf. Eine Ausreißergruppe, die aus fünf Fahrern ohne deutsche Beteiligung bestand, machte sich auf den Weg und bestimmte lange Zeit das Geschehen. Das Quintett erarbeitete sich zwischenzeitlich einen Vorsprung von fünf Minuten, sechs Kilometer vor dem Ziel war die Flucht aufgrund der Nachführarbeit der Sprinterteams jedoch vorzeitig beendet.

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