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Tour de France 2013: Mark Cavendish sorgt für Diskussionen

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Cavendish sorgt für Diskussionen

10.07.2013, 07:09 Uhr | t-online.de

Tour de France 2013: Mark Cavendish sorgt für Diskussionen. Mark Cavendish (li.) hat im Zielsprint das Nachsehen. (Quelle: imago/PanoramiC)

Mark Cavendish (li.) hat im Zielsprint das Nachsehen. (Quelle: PanoramiC/imago)

Mark Cavendish hat auf der 10. Etappe bei der 100. Tour de France für Diskussionen gesorgt. Beim deutschen Doppelerfolg durch Marcel Kittel und André Greipel fiel der britische Rad-Star unrühmlich auf, als er im Zielsprint Kittels Teamkollegen Tom Veelers bei höchster Geschwindigkeit vom Rad stieß. Der Niederländer stürzte spektakulär, blieb aber wohl weitgehend unverletzt.

"Ein Typ namens Mark Cavendish hat mir einen Bodycheck gegeben. Das ist das Letzte, an das ich mich erinnere", sagte Veelers anschließend. Der Übeltäter selbst war sich keiner Schuld bewusst - obwohl die Fernsehkameras deutlich seinen Schulterstoß zeigten. "Ich kann keinen Fehler erkennen, das war eine normale Körperbewegung", sagte Cavendish. Doch er fiel in der Vergangenheit schon durch ähnliche Aktionen auf und hat nicht zuletzt deshalb das Image eines "Bad Boys" anhaften. (Das Etappenergebnis im Überblick)

Vorwürfe gegen Cavendish

Die Schuld für den Sturz sah Veelers eindeutig bei Cavendish. "Ich habe den Sprint angefahren, bin dann ausgeschert und wurde plötzlich von Mark Cavendish vom Rad gestoßen", sagte Veelers. "Ich denke, es ist in den Fernsehaufnahmen klar zu sehen, dass er mich zu Boden bringt."

Cavendish twitterte allerdings eine andere Meinung. "Ich habe mir den Sprint gerade angesehen und denke, dass ich meine Linie nicht verlassen habe. Gerade in dem Moment, als ich neben Veelers bin, berühren sich unsere Ellbogen als er sich bewegt", schrieb der Brite. "Egal wie: Ich hoffe, er ist okay."

Sturz trübt Freude über Sieg

Kittel versuchte nach der Etappe, die Wogen zu glätten: "Sie sind beide sehr unglücklich aneinandergeraten. Da war keine Absicht bei." Doch der Sturz von Veelers trübte beim Team Argos-Shimano den Jubel über Kittels Sieg zumindest kurzzeitig. "Ich konnte mich erst nicht so richtig freuen", sagte beispielsweise John Degenkolb.

Doch als es Entwarnung für Veelers gab, kam auch die Freude durch. "Marcel ist einen Wahnsinnssprint gefahren. Wir haben uns cleverer angestellt, als beim letzten Mal in Montpellier. Es war ein Riesenkraftakt", sagte Degenkolb. Und Sieger Kittel war erleichtert, dass Veelers nichts Schlimmeres passiert sei und sein Team auch in den kommenden Tagen gemeinsam angreifen könne. (Weitere News finden Sie in unserem Tour-Blog)

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