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Tour de France 2013: Zweifel an Christopher Froome wachsen

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Zweifel an Christopher Froome wachsen

15.07.2013, 07:26 Uhr | t-online.de

Tour de France 2013: Zweifel an Christopher Froome wachsen. Chris Froome (re.) im Anstieg zum Mont Ventoux. (Quelle: dpa)

Chris Froome (re.) im Anstieg zum Mont Ventoux. (Quelle: dpa)

Nach seiner Gala-Vorstellung auf dem Mont Ventoux erntete Christopher Froome im Ziel der 15. Etappe nicht nur Applaus, sondern auch jede Menge Pfiffe. Denn sein bärenstarker Auftritt an dem Anstieg zum 1912 Meter hohen Berg weckte bei vielen Zuschauern wohl Erinnerungen an ehemalige Profis wie Lance Armstrong, die den Radsport im vergangenen Jahrzehnt zwar dominierten, aber ihrer Leistung durch Doping nachhalfen.

Froomes Überlegenheit auf dem Mont Ventoux rief dann auch prominente Skeptiker auf den Plan. "Man muss per se Zweifel haben", sagte beispielsweise der langjährige Lance Armstrong-Kritiker und ehemalige Rad-Profi Greg LeMond nach der 15. Etappe. (Die Ergebnisse im Überblick)

Froome bleibt zurückhaltend

Dass Froome die 100. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt gewinnen wird, daran zweifelt wohl niemand mehr. Dennoch gab sich der Brite im Ziel zurückhaltend. "Ich wollte ein wenig Zeit im Klassement gut machen, aber ich hatte nicht damit gerechnet, die Etappe gewinnen zu können", sagte Froome.

"Im Ziel Sauerstoff gebraucht"

Und obwohl seine Solofahrt am Mont Ventoux so spielerisch leicht aussah, wies Froome darauf hin, dass er danach mit seinen Kräften am Ende war. "Ich habe noch nie zuvor im Ziel Sauerstoff gebraucht. Aber wenn man bis zuletzt Vollgas fährt, dann ist das wahrscheinlich relativ normal. Nach fünf bis zehn Minuten am Sauerstoffgerät ging es besser", sagte der 28-Jährige.

Dennoch: Sein Antritt sieben Kilometer vor dem Ziel, als er sich von seinem Hauptkonkurrenten Alberto Contador absetzte, sah so spielerisch leicht aus, dass es Erinnerungen an die düsteren Zeiten des Radsports weckt. Der Brite fährt bei der diesjährigen Tour in seiner eigenen Liga und hat eine Ausnahmestellung. Er ist der Patron der "Großen Schleife" - und muss deshalb mit Zweifeln leben. Weitere News finden Sie in unserem Tour-Blog

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