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Marcel Kittel fordert Anti-Doping-Gesetz in Deutschland

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Kittel fordert lebenslange Strafe bei Doping

29.07.2013, 14:36 Uhr | dpa

Marcel Kittel fordert Anti-Doping-Gesetz in Deutschland. Marcel Kittel (vorne) hat eine klare Meinung. (Quelle: imago/Sirotti)

Marcel Kittel (vorne) hat eine klare Meinung. (Quelle: imago/Sirotti)

Radprofi Marcel Kittel hat sich für härtere Strafen gegen Dopingsünder ausgesprochen. "Wer sich Eigenblut reinjagt, sich eine Epo-Spritze setzt oder Wachstumshormone schluckt, sollte lebenslang gesperrt werden. Denn das tut man nicht aus Versehen", sagte der Sprint-Star der Zeitung "Die Welt". Zudem forderte Kittel ein Anti-Doping-Gesetz in Deutschland: "Dopingmissbrauch sollte eine Straftat sein, die hart geahndet werden muss."

Der 25-Jährige hatte bei der vergangenen Tour de France vier Etappen gewonnen und zudem für einen Tag das Gelbe Trikot tragen dürfen.

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"Radsportler sagen heute, was sie denken und sehen"

Vor fünf, sechs Jahren sei im Radsport noch von der Omerta gesprochen worden, einer von den Fahrern selbst auferlegten Schweigepflicht, sagte Kittel weiter. "Diese Omerta existiert nicht mehr. Heute ist es so, dass die meisten Radsportler das sagen, was sie denken und sehen", sagte der Profi vom Team Argos-Shimano.

Systematisches Doping in den Teams, wie es einst allen voran die gefallene Rad-Ikone Lance Armstrong betrieben hatte, gibt es nach Auffassung von Kittel nicht mehr. Wenn, dann würde nur noch individuell gedopt. Er selbst habe nie der Versuchung unterlegen, mit verbotenen Mitteln zu arbeiten.

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