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Tour de France: Bitteres Aus für Sprint-Star Cavendish

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Nach schwerem Sturz  

Bitteres Tour-Aus für Sprint-Star Cavendish

06.07.2014, 12:58 Uhr | dpa, t-online.de

Tour de France: Bitteres Aus für Sprint-Star Cavendish. Aus schon nach der 1. Etappe: Mit schmerzverzerrtem Gesicht liegt Mark Cavendish nach seinem bösen Stutz auf dem Asphalt. (Quelle: AP/dpa)

Aus schon nach der 1. Etappe: Mit schmerzverzerrtem Gesicht liegt Mark Cavendish nach seinem bösen Stutz auf dem Asphalt. (Quelle: AP/dpa)

Den Arm in eine Schlinge gehängt, kletterte Mark Cavendish aus dem Team-Bus und verkündete seinen Ausstieg bei der 101. Tour de France. Schon nach der ersten Etappe der Frankreich-Rundfahrt ist der Traum des britischen Ex-Weltmeisters auf einen Heimsieg und weitere Sprinterfolgen geplatzt. Cavendish erlitt bei seinem Crash auf der Zielgeraden in Harrogate Bänderrisse in der Schulter und eine Verrenkung im Schultereckgelenk.

"Ich hatte gehofft, dass die Schmerzen in der Nacht zurückgehen, aber das war nicht der Fall. Ich bin am Boden zerstört. Die Tour ist für weitere zwei Tage in England und wir haben ein unglaubliches Team. Sie werden großartig fahren und ich wäre gerne Teil dieses Erfolges gewesen", sagte Cavendish vor dem Start der zweiten Etappe.

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Der große Favorit auf den ersten Etappensieg war im Schlusssprint mit dem Australier Simon Gerrans kollidiert und auf die rechte Schulter gefallen. Den Tageserfolg und damit das erste Gelbe Trikot hatte sich wie im Vorjahr Marcel Kittel geholt. Erst Minuten später hatte Cavendish mit schmerzverzerrtem Gesicht die Ziellinie überquert.

Ganz England leidet mit Cavendish

Für die Radsport-begeisterten Briten ist der Ausfall eine riesige Enttäuschung, nachdem seit Tagen Ausnahmezustand auf der Insel herrschte. Nach Angaben der Polizei sollen gut zwei Millionen Menschen am Samstag am Straßenrand gestanden haben.

Und Cavendish hatte sich sehnlichst das erste Gelbe Trikot seiner Karriere im Heimatort seiner Mutter gewünscht. Doch wie schon bei den Olympischen Spielen 2012 blieb der programmierte Erfolg in der Heimat aus. Cavendish zeigte trotzdem Größe und nahm die Schuld für den Sturz auf sich: "Ich habe versucht, eine Lücke zu finden, aber da war keine."

Kittel: "Das ist schade"

Noch in der Nacht entschuldigte er sich via Telefon bei Gerrans. Beste Genesungswünsche kamen von seinem Rivalen und Auftaktsieger Marcel Kittel: "Das ist schade. Ich hoffe, dass er schnell wieder gesund ist." Auch bei seinem Tour-Debüt in England war Cavendish 2007 im Telekom-Trikot gestürzt.

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