Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Tour de France 2014: Andrew Talansky gibt verletzt auf

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Es bricht mir das Herz"  

Tour-Mitfavorit Talansky gibt unter Tränen verletzt auf

17.07.2014, 13:52 Uhr | sid

Tour de France 2014: Andrew Talansky gibt verletzt auf. Völlig entkräftet schleppt sich Andrew Talansky auf der 11. Etappe ins Ziel. (Quelle: imago/Belga)

Völlig entkräftet schleppt sich Andrew Talansky auf der 11. Etappe ins Ziel. (Quelle: Belga/imago)

US-Radprofi Andrew Talansky hat die Tour de France verletzt verlassen. Der Mitfavorit vom Team Garmin-Sharp trat wegen der Folgen diverser Stürze aus der ersten Tour-Woche nicht mehr zur zwölften Etappe von Bourg-en-Bresse nach Saint-Étienne an (ab 15 Uhr bei t-online.de im Live-Ticker). Talansky hatte sich noch am Mittwoch mit über einer halben Stunde Rückstand auf Tagessieger Tony Gallopin (Frankreich) ins Ziel gequält.

Der 25-Jährige ist tief enttäuscht, die Tour war sein großes Saisonhighlight. Nach dem Erfolg beim Vorbereitungsrennen Critérium du Dauphiné galt Talansky sogar als Kandidat für das Podium. "Es bricht mir das Herz", sagte der Tour-Zehnte von 2013: "Ich habe gehofft, dass ich mich von den Stürzen erholen würde. Ich wollte für das Team da sein, so wie sie für mich da waren. Ich werde jetzt nach Hause fahren und mich erholen."

Das Herz eines Champions

Nach Teamangaben plagen Talansky eine Entzündung in der Nähe des Kreuzbeingelenks und eine Atemwegsinfektion. Der Garmin-Profi hatte die elfte Etappe teils bitterlich weinend bestritten, zwischenzeitlich sogar angehalten und am Straßenrand minutenlang mit seinem Sportdirektor Robert Hunter gesprochen, bevor er wieder auf das Rad stieg. Talansky habe das Herz eines Champions, betonte sein Team Garmin in einer Mitteilung.

Nach Tour-Aus 
Alberto Contator hofft auf die Vuelta

Der Spanier gibt sich nach seinem Schienbeinbruch kämpferisch. Video

Auch im Ziel schämte sich der US-Boy mit dem Spitznamen "Pitbull" seiner Tränen nicht. "Ich leide unter den Folgen meiner Stürze und hatte Rückenschmerzen. Aber ich wollte es für mein Team, meine Kumpels einfach irgendwie ins Ziel schaffen", sagte er in Oyonnax. Für mehr reichten seine Kräfte dann aber nicht.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal