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Tour de France: André Greipel im Schlussspurt geschlagen

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Kristoff gewinnt 15. Etappe  

André Greipel im Schlussspurt geschlagen

20.07.2014, 17:58 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Tour de France: André Greipel im Schlussspurt geschlagen. André Greipel (re.) kann bei Alexander Kristoffs Triumph nur zusehen. (Quelle: dpa)

André Greipel (re.) kann bei Alexander Kristoffs Triumph nur zusehen. (Quelle: dpa)

André Greipel und Marcel Kittel trotzten nach den Anstrengungen der Alpen auch den Elementen, doch die Neuauflage der deutschen Sprinter-Festspiele blieb bei der 101. Tour de France aus. Bei der von heftigem Regen und Winden begleiteten 15. Etappe musste sich Greipel in einem dramatischen Massensprint als bester Deutscher mit dem vierten Platz begnügen, Kittel verfehlte beim Sieg des Norwegers Alexander Kristoff als Elfter gar die Top Ten.

Während die glücklosen Ausreißer Martin Elmiger und Jack Bauer erst wenige Meter vor dem Ziel gestellt wurden und zu tragischen Helden wurden, zählte der Gesamtführende Vincenzo Nibali, der mit dem Hauptfeld ins Ziel rollte und seinen großen Vorsprung verteidigte, neben Kristoff zu den großen Gewinnern des dritten Tour-Wochenendes.

Während der letzten 50 Kilometern hatte sich das Peloton auf der 222 Kilometer langen Etappe von Tallard nach Nîmes mit extrem schlechtem Wetter herumplagen müssen, erst rund zehn Kilometer vor dem Ziel klarte es auf. "Wir haben halt kein Dach und können nicht auf besseres Wetter warten. Es war schwer, im Regen etwas zu sehen", sagte Greipel.

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Ausreißern fehlen nur wenige Meter

Beinahe hätte das Hauptfeld die beiden Flüchtlinge, die sich kurz nach dem Start auf die Reise gemacht hatten, komplett aus den Augen verloren. Das Duo Elmiger und Bauer wehrte sich mit allen Mitteln gegen die heraneilende Meute und profitierte dabei auch von den widrigen Wetterbedingungen. Bei der Flamme Rouge, der Ein-Kilometer-Markierung, betrug der Vorsprung sogar noch 15 Sekunden. Doch auf den letzten 100 Metern wurde zunächst Elmiger, und danach Bauer von den heranfliegenden Top-Sprintern um Kristoff und Greipel überrollt. Der Neuseeländer vergoss im Ziel bitterliche Tränen, der zehnte Platz im Tagesklassement dürfte da nur ein ganz schwacher Trost gewesen sein.

"Es hat leider nicht geklappt. Jeder hat gesehen, wie knapp es war. Ich hatte nicht den Punch, weil ich auch sehr früh in den Wind musste", sagte Greipel, der den beiden Ausreißern "Riesenrespekt" zollte. Kittels Giant-Shimano-Team kam nicht dazu, den in der ersten Tour-Woche mustergültig gezeigten Sprintzug aufzubauen. "Ich hatte heute einfach keine Eier, mit vollem Tempo in den Kreisverkehr zu gehen", sagte Teamkollege John Degenkolb.

Frust bei Sagan

Frustriert war auch der slowakische Sprint-Star Peter Sagan. Der 24 Jahre alte Träger des Grünen Trikots wurde Dritter und erreichte damit seine neunte Top-5-Platzierung bei der Tour 2014 - zum ersehnten Sieg reichte es aber wieder nicht.

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