Sie sind hier: Home > Sport > Tour de France >

Vater von Vincenzo Nibali droht bei Doping: "Ich töte ihn"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Nibali-Vater droht bei Doping  

"Dann töte ich Vincenzo mit meinen eigenen Händen"

30.07.2014, 12:34 Uhr | t-online.de

Vater von Vincenzo Nibali droht bei Doping: "Ich töte ihn". Vincenzo Nibali bei seiner Siegesfahrt auf der Schlussetappe in Paris. (Quelle: imago/Belga)

Vincenzo Nibali bei seiner Siegesfahrt auf der Schlussetappe in Paris. (Quelle: Belga/imago)

Hoffentlich war Vincenzo Nibali bei seinem überlegenden Sieg der diesjährigen Tour de France nicht gedopt. Denn sein Vater Salvatore macht unmissverständlich klar, dass sein Sohn bei einem positiven Befund ernste Konsequenzen fürchten muss.

"Ich würde ihn mit meinen eigenen Händen töten", sagte der Sizilianer in einem verstörenden Interview mit der französischen Zeitung "Journal du Dimanche". Doch damit nicht genug: "Zuvor würde ich ihm die Augen ausreißen", erklärte er.

Überlegen wie zu "besten" Armstrong-Zeiten

Der viermalige Etappensieger Vincenzo Nibali hatte die Frankreich-Rundfahrt nach Belieben dominiert. In den Alpen und Pyrenäen ließ er seine Gegner förmlich stehen und triumphierte am Ende - wie zu "besten" Armstrong-Zeiten - mit über siebeneinhalb Minuten Vorsprung. Klar, dass nach der dunklen Doping-Vergangenheit des Radsports auch gegen den "Hai von Messina" schnell Vorwürfe laut wurden.

"Vincenzo hat mir gesagt, dass er noch nie so viele Dopingkontrollen hatte wie dieses Jahr", erklärte sein Vater. "Aber ganz egal: Wenn wir erfahren würden, dass da irgendetwas Schmutziges läuft, könnte er nie wieder einen Fuß nach Messina setzen."

Nibali: "Entwicklung erfolgte Schritt für Schritt"

Nibali selbst beteuert immer wieder, sauber zu fahren. "Ich war immer ein Verfechter des Anti-Doping-Kampfs. Die Entwicklung meiner Leistung erfolgte Schritt für Schritt", betonte er während der Tour de France.

Auch der zweimalige deutsche Etappengewinner Tony Martin findet den Pauschalverdacht gegen Nibali "unfair". Der Italiener gebe keinerlei Anlass zu Misstrauen, sagte er. "Nibali bringt seit Jahren kontinuierliche Leistungen." Der Tour-Triumph war sein erster Sieg bei der Großen Schleife, aber nicht sein erster Erfolg bei einer der großen Landesrundfahrten. 2010 gewann Nibali die Spanien-Rundfahrt, im Vorjahr triumphierte er beim Heimrennen Giro d'Italia. Vor Nibali war dieses Kunststück nur fünf Fahrern gelungen.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017