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Tour de France 2015: Vuillermoz holt französischen Tagessieg

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Tour de France - 8. Etappe  

Vuillermoz sorgt für ersten französischen Tagessieg

12.07.2015, 07:38 Uhr | dpa

Tour de France 2015: Vuillermoz holt französischen Tagessieg. Alexis Vuillermoz gewinnt die achte Etappe der Tour de France. (Quelle: AP/dpa)

Alexis Vuillermoz gewinnt die achte Etappe der Tour de France. (Quelle: AP/dpa)

Der frühere Mountainbiker Alexis Vuillermoz hat Frankreich auf der Mur-de-Bretagne zum ersten Mal bei der 102. Tour de France jubeln lassen. Der Franzose feierte auf dem achten Teilstück den ersten Etappensieg für die bisher so enttäuschenden Gastgeber. Nach 181,5 Kilometern verwies Vuillermoz den Iren Daniel Martin und den Spanier Alejandro Valverde mit einigen Sekunden Rückstand auf die Plätze.

"Davon hatte ich immer geträumt - das ist unglaublich", jubelte Vuillermoz nach seinem Sieg. Schon auf der "Mauer" von Huy in Belgien hatte er als Dritter überrascht. Titelverteidiger Chris Froome aus Großbritannien verteidigte als Tages-Zehnter sein Gelbes Trikot.

Greipel verliert Grünes Trikot

Zwei Tage vor dem ersten Ruhetag und 24 Stunden vor dem Mannschafts-Zeitfahren liegt Froome mit elf Sekunden vor dem Slowaken Peter Sagan, der Vierter wurde. Bester deutscher Radprofi auf dem zwei Kilometer langen Schlussanstieg, auf dem Froome den besten Eindruck der vier "Großen" machte, war Paul Martens als 26.

André Greipel (210 Punkte), der im Finale keine Chance hatte, verlor sein Grünes Trikot an Sagan (213). Im Zwischensprint in Gare de Montcontour hatte er als Bester der Verfolger hinter vier Ausreißern Platz fünf belegt. Aber das reichte am Schluss nicht mehr. Auf den letzten 60 Kilometern verdingte sich Greipel sogar als Wasserholer für seine Teamkollegen.

Degenkolbs Flucht endet schnell

66 Kilometer vor dem Ziel hatte John Degenkolb auf der Suche nach dem ersten Tour-Etappensieg seiner Karriere sein Glück im Angriff gesucht. Der Kapitän der deutschen Alpecin-Giant-Equipe, die in Abwesenheit des einstigen Sieg-Garanten Marcel Kittel bisher noch nicht überzeugte, kam mit seinen Begleitern aber nicht weit - das Feld holte die Ausreißer schnell zurück. Im Finale fiel er sieben Kilometer vor dem Ziel zurück und hatte mit der Entscheidung nichts zu tun, genauso erging es Greipel.

Auch Bartosz Huzarski aus dem mit einer Wildcard ins Rennen gekommenen Bora-Argon-Mannschaft war Mitglied einer dreiköpfigen Spitzengruppe. Das Trio wurde allerdings rund 8200 Meter vor dem Ziel gestellt, als die Favoriten im Finale Ernst machten.

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