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Tour de France 2015: Rodriguez gewinnt am Plateau de Beille

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Attacken gegen Froome  

Rodriguez gewinnt Kletterqual am Plateau de Beille

16.07.2015, 17:08 Uhr | dpa, sid

Tour de France 2015: Rodriguez gewinnt am Plateau de Beille. Joaquim Rodriguez gewinnt seine zweite Etappe bei der Toru der France 2015. (Quelle: Reuters)

Joaquim Rodriguez gewinnt seine zweite Etappe bei der Toru der France 2015. (Quelle: Reuters)

Die verzweifelte Konkurrenz ist weiter vergeblich auf der Suche nach dem wunden Punkt des Tour-Spitzenreiters Christopher Froome. Auch bei teilweise strömendem Regen und Hagelschauern im Zielbereich büßte der Brite auf der Königsetappe auf dem Plateau de Beille nichts von seiner Souveränität ein.

Der 30 Jahre alte Sky-Kapitän verlässt die Pyrenäen mit weiter beruhigenden 2:52 Minuten Vorsprung vor Tejay van Garderen (USA) und 3:09 vor dem Kolumbianer Nairo Quintana.

Den 12. Tagesabschnitt der 102. Tour de France zur 1780 Meter hoch gelegenen Skistation sicherte sich nach 195 Kilometern Joaquim Rodriguez. Der Spanier, der den ausgerissenen Weltmeister Michal Kwiatkowski auf der steilen Rampe 7,6 Kilometer vor dem Ziel passierte, feierte seinen zweiten diesjährigen Etappensieg.

Froome wehrt alle Angriffe ab

"Froome ist nicht zu erschüttern, er ist zu stark", sagte Vorjahressieger Vincenzo Nibali, der sich schon auf der ersten Pyrenäen-Etappe vom Gedanken der erfolgreichen Titelverteidigung verabschieden musste. Seine nicht sehr kraftvolle Attacke im Finale verpuffte ebenso wie die des zweifachen Toursiegers Alberto Contador. Danach versuchte es schon vielversprechender auch dreimal Quintana, aber Froome hatte alles und alle im Griff.

Schon kurz nach dem Start hatte sich bei der Tagestour über vier Anstiege eine 22-köpfige Spitzengruppe gebildet. Aus ihr kristallisierten sich jene Spitzenformationen heraus, die das Rennen prägten. Vor dem 15,8 Kilometer langen Schlussanstieg lagen mit Kwiatkowski und dem Belgier Sep Vanmarcke kurz dahinter sieben weitere Fahrer über elf Minuten vor der Favoritengruppe mit Froome an der Spitze.

Barta wird Sechster

Falls sich die "Großen", lange sehr zurückhaltend, einen effektiven Schlussangriff auf die Spitze überlegt hatten - das Herbstwetter mitten im Hochsommer machte ihnen einen Strich durch die Rechnung. Froome beschränkte sich im Rücken der Ausreißer auf die Kontrolle seiner direkten Mitbewerber.

Nach der starken Vorstellung des Debütanten Emanuel Buchmann, der auf der Tourmalet-Etappe in Cauterets einen sensationellen dritten Rang belegt hatte, ließ es der deutsche Meister ruhiger angehen. "Er muss sich erholen", sagte sein Bora-Argon-Teammanager Ralph Denk. Der 22 Jahre Senkrechtstarter will es im Zentralmassiv oder in den Alpen noch einmal mit einem Ausreißversuch probieren. Auf der zwölften Etappe fuhr sein Teamkollege Jan Barta in der Spitzengruppe hinter Kwiatkowski. Er fuhr auf Rang sechs.

Greipel verkürzt im Kampf um Grün

André Greipel (Lotto-Soudal) gewann nach 20 km den Zwischensprint und verkürzte damit im Kampf um das Grüne Trikot den Rückstand auf Peter Sagan (Slowakei/Tinkoff-Saxo) auf zwei Punkte.

In der Gesamtwertung führt Froome weiter mit 2:52 Minuten vor dem Amerikaner Tejay van Garderen (BMC), der Kolumbianer Nairo Quintana (Movistar) ist Dritter (3:09). Alberto Contador (Spanien/Tinkoff-Saxo) ist Sechster (+4:04), Titelverteidiger Vincenzo Nibali (Italien/Astana) rückte mit 7:47 Minuten Rückstand auf Platz neun vor.

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